Ein neuer "Landbueb" ab 21. Mai 2012

Mir sprang das Herz im Leibe, als ich den <Allgemeinen Anzeiger> gelesen habe.
Wir bekommen wieder einen Dorfladen den "Landbueb" .

Ich danke und gratuliere Dir zu diesem Entscheid.

 

Unten kann man die Anzeige nochmals lesen, was Stefan Egger für unser Dorf tun will. 

Danke Stefan, viel Mut, Motivation und Durchhaltewillen!

 

Liebe Dorfbewohner plant euren Einkauf wieder im Landbueb!

Eine Alternative, "kein Ersatz", für den Dorfladen

Kreuzlingen fehlt "Bewusst Sein"

Kreuzlingen fehlt "Bewusst Sein"

 

Keine KreuzlingerInnen haben den Informations-Abend im Abendfrieden besucht!

 

Gründe und Analysen finden sich hier...

 

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Gastfreundschaft im «Alters- und Krankenheim Abendfrieden» und die reibunslose Organisation.

30.08.2011

Keine KreuzlingerInnen an der Info-Veranstaltung

 

Ein "Bewusst Sein" über die Versorgungs-Sicherheit scheint zu fehlen. Die Selbstverständlichkeit, der täglich eintreffenden Nahrungshülsen und dass dieser Warenfluss durch nichts und niemanden unterbrochen werden kann, zeigt diese immer mehr um sich greifende Sorglosigkeit.

 

Ursache? Es muss ja etwas oder jemanden geben, der diese Ablenkung von der Realität vorbereitet und durchführt.

So etwa werden wir abgelenkt von dem Focus nach Lybien oder dem Tropen-Sturm "Irene" in den USA, neben so unbedeutenden Sport-Ereignissen wie Fussball, Spanien-Rundfahrt, Leichtathletik-Meisterschaften und anderes mehr.

 

Ein weiterer Grund der Sorglosigkeit liegt an unserer paradiesischen Lage, wo wir unser Leben verbringen dürfen. Im Kanton Thurgau gibt es bis zu 350 landwirtschaftliche Betriebe als Direktvermarkter, wo wir uns mit regionalen Gemüse und Früchte versorgen können. Nach aktuellen Meldungen im Vergleich zum Gesamtumsatz von Frischeprodukten, sind dies aber verschwindende 3 bis 5 Prozent.

 

Das heisst, dass 95 von 100 Einwohner im ganzen Kanton (also nicht nur Kreuzlingen)  nicht in Hofläden einkaufen, demzufolge hier noch ein riesiges Potential brachliegt und andererseits in den letzten 10 bis 30 Jahren aber auch ein Gesellschaftstruktur-Wandel beobachtet werden kann.

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Landschlacht reagiert ablehnend!

Landschlacht, Do: 25.08.2011

Die erste Informations-Veranstaltung ist Geschichte. 

 

Das Interesse scheint schlicht nicht vorhanden zu sein!

 

Die Anzahl der Teilnehmer, die sich wenigstens dafür interessierten, sich das ganze einmal anzuhören und Fragen stellen zu können war mehr als im wörtlichen Sinn "tränenrührend" und beziffert sich auf unter 10 Personen.

 

Natürlich ist es für einen Veranstalter unumgänglich zu analysieren, wo die Gründe liegen, dass so wenig Menschen den Weg dahin gefunden haben.

 

Ich zähle einmal auf, welche Gründe dafür in Frage kommen könnten:

 

  • zu heiss (an diesem Tag hatte es mindestens 33 Grad Celsius)
  • in den Ferien, also verhindert
  • kauft sowieso nie im Dorf ein, also keine Bedarf
  • kaufe sowieso nu bei umliegenden Landwirten ein
  • die Mehrheit der Einwohner haben zwei Autos??
  • wusste nichts von diesem Anlass ??
  • solches Projekt hat keine Chancen??
  • die grosse Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit und Trägheit
  • Introvertiertheit, Einsamkeit und Weltfremdheit
  • Die Landschlachter mögen meine Schnauze nicht :-))

 

Ich habe schon einmal erwähnt, dass ich die Mühe nicht meinetwegen mache, sondern weil ich mit Weitblick eine unbedingte Notwendigkeit eines solchen Versorgungs-Netzwerkes prognostiziere.

Es kann ja so falsch nicht sein, da schweizweit über 100 solcher Vertrags-Landwirtschaft-Organisationen bereits seit Jahren erfolgreich arbeiten.

 

Bevor also jemand mich mit "Spinner" oder "Ver-rückt" tituliert, darf er oder sie wenigstens die Beweggründe erkennen, woraus die Notwendigkeit der einzige Schluss sein kann.

 

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Landschlacht, Fr: 19.08.2011

 

Die Redaktions-Verantwortlichen des

 

scheinen für Anliegen in der Region, die von allgemeinem Interesse sind, kein Gehör zu haben.

Trotz frühzeitiger Information eines Leserbriefes und der Termine für eine Informationsveranstaltung, wurde die Publizierung im Allgemeinen Anzeiger verweigert.

Weshalb Bemühungen für eine regionale Versorgung mit Lebensmitteln torpediert werden, können nur mit Mutmassungen erklärt werden, die ich hier nicht äussern will. Danke für die Unterstützung.

 

Kreuzlingen: 13. August 2011 01:03:29

 

"kein Ersatz sondern eine Alternative für den Dorfladen"

 

Meiner Meinung nach sind einige wenige Formulierungen nicht so wiedergegeben, wie ich gerne hätte. Das kann ein falsches Bild oder eine irreführende Interpretation erzeugen.

 

Meinungen können verschieden sein - das schmälert nicht den Dank für die Bericht-Erstattung.

 

Es geht auch nicht um meine Person, sondern um die Sache. Meinen Name einmal zu erwähnen, wäre vollends genügend. Meine Initiative gilt dem Dienst an der Bevölkerung, damit die Einwohner eine Perspektive sehen und die Lebensqualität im Dorf erhalten bleibt.

 

Im folgenden und im aufgeführten PDF wie ich ihn geschrieben hätte und der heruntergeladen werden kann.

 

Ich danke für Ihre Aufmerksamheit.

Alternative für Dorfladen.pdf
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Informations-Veranstaltung in Landschlacht

Montag 22. August 2011 19.30 Uhr

Zelgli-Schulhaus "Haslach-Stube"  Landschlacht

Schulstrasse 25

8597 Landschlacht

  wie das funktioniert?

Gegenüber vom SPAR

Informations-Veranstaltung in Kreuzlingen

Montag 29. August 2011 20.00 Uhr

Alters- und Krankenheim Abendfrieden
Tobelstrasse 1
8280 Kreuzlingen

    wie das funktioniert?

Anfahrt: LagePlan

 

Zu Fuss und/oder mit öffentlichen Verkehrsmittel BUS bis zur Haltestelle "Rosenegg" dann ca 5 Min. auf der Bärenstrasse noch 50 Meter nach Westen, links abbiegen in die Alpstrasse und dieser ca 250 Meter folgend gelangen Sie zum Alters- und Krankenheim Abendfrieden.

Eine Alternative für den Dorfladen.  
 
Da der SPAR Supermarkt Landschlacht im November schliesst, ist ein Projekt wie "StadtLandNetz" im Gespräch. Das andernorts seit Jahren erfolgreich eingeführte Versorgungs-Netzwerk soll mit hochwertigen Bio-Produkten auch hier die regionale Bindung zwischen Produzenten und Konsumenten fördern.

 

Diese Vetriebs-Form lässt die umstrittenen Währungs-Differenzen von vorne herein vor der Türe. Da müssten wir uns nicht mit Parallel-Importen oder Währungsdifferenzen herumschlagen. Und unsere Konsumenten gingen nicht ins Ausland einkaufen :-)


Landschlacht. Dass der SPAR Supermarkt schliessen wird, wisse man schon seit einigen Jahren. Danach gibt es im Dorf keinen einzigen Laden mehr, der nächste findet sich in Scherzingen. Für ältere und nicht mehr mobile Einwohner ist das natürlich besonders schlimm. Um die entstehende Lücke mindestens teilweise zu schliessen, soll neben Landschlacht auch in Kreuzlingen in der ersten Phase ein Versorgungs-Netzwerk aufgebaut werden. In der Westschweiz, Bern, Winterthur oder in Zürich gibt es schon mehrere solcher "StadtLandNetze" in Form von Genossenschaften, welche Gemüse und Früchte direkt von den Bauern für Konsumenten bereitstellen.

Abo für ein Jahr
Mitglieder können alle werden, welche die Idee und Ziele der Genossenschaft teilen. «Die Interessenten verpflichten sich für ein einjähriges Abonnement (1 Monats-Probe-Abo ist möglich), welches pro Quartal im Voraus bezahlt wird. Damit ist die Finanzierung gesichert». Man kann dabei zwischen einem kleinen Abo für einen Zwei-Personen-Haushalt oder einem grossen für vier Leute wählen. Ein bis zweimal die Woche werden Früchte und Gemüse von den Produzenten geliefert. «Bei Erfolg kann das Produkte-Angebot später mit Zustimmung der Genossenschater erweitert werden.»


Den Abonnenten werden die Lebensmittel allerdings nicht vor die Haustüre gebracht, sondern können in einem Depot, in einem für das Abpacken und Lagern geeigneten Raum abgeholt werden.
«Dazu werden einige Freiwillige benötigt und ein geeigneter Depot-Standort wird noch gesucht».
Kontakte mit möglichen Vertrags-Lieferanten sind bereits geknüpft, die sehr an dieser Zusammenarbeit interessiert sind. Die Realisation des Unternehmens ist natürlich abhängig vom Interesse einer minimalen Anzahl wirklich interessierter Abonnenten. Bei der schwierig zu beziffernden minimalen Anzahl von Teilnehmern kann man das Projekt starten. Weit wünschenswerter ist natürlich eine stattliche Anzahl wirklicher Abonnenten, sagt der 57jährige Initiator, Claudio Graf aus Landschlacht.

Hohe Qualität wichtig
Als Konkurrenz für bestehende Lädeli auf umliegenden Bauernhöfen sieht er das geplante Netzwerk nicht. «Wir sprechen nicht nur Leute an, die nicht mobil oder älter sind, sondern wollen auch sensibilisieren für gute Bio-Qualität. Der Mensch ist ein lebender Bio-Organismus und braucht bioenergetische Lebensmittel und keine toten und mit Gift gespritzten Nahrungshülsen.» Im weiteren entsteht damit ein Ansporn zur Verbesserung eines steigenden Versorguns- und Qualitäts-Bewusstseins aus und in der Region. Die Umstellung auf Bio-Qualität wird sogar mit Beiträgen unterstützt. «Damit "grenzen" wir uns nicht ab, sondern "heben" uns ab mit einem angemessenen Qualitäts-Angebot», begründet er.

Letzte Aktualisierung: Do, 21. Juli 2011

 

Hier sehen wir einige Fotos von dem informativen Abend, übrigens bei schönesstem Sonnenschein und angenehmer Temperatur.

 

Fotos Holzlabor in Thalheim:

Letzte Aktualisierung: Fr., 15. Juli 2011

 

Besuch im Holzlabor Thalheim Zürichunterland (link zum Holzlabor)

(Thurtalstr. 30, 8478 Thalheim an der Thur)=(Link zur Telsearch-Map)

 

Eine Einladung für ein Beispiel des nachfolgend vorgeschlagenen Projektes liegt bereits vor, zu der ich 3 weitere interessierte Personen mitnehmen darf.

Das ist also eine einmalige Gelegenheit, ein solches realisiertes Projekt gleich anzusehen und sich darüber real ins Bild zu setzen.

 

Das liegt etwas westlich von Frauenfeld/Attikon, Mitfahrgelegenheit mit mir, Abfahrt Landschlacht um Mittwoch, 19.15 Uhr SPAR-Parkplatz.

 

Also sofort bei mir anmelden!

Letzte Aktualisierung: Do, 14. Juli 2011

Neue Ideen

 

Nachdem Grossverteiler (Coop, Migros, SPAR, Volg) kein Interesse zu haben scheinen, sind Ideen gefragt.

 

Eine Idee, die ich entwickelt habe, berücksichtigt die Region, die Bedarfer ohne eigenes Auto, die Anbieter (Bauern) in der Region, der Gedanke an die Notwendigkeit einer autarken (un-abhängig-en) Versorgung.

 

Bei genügend grossem Interesse werde ich ein Treffen organisieren, wo das Projekt vorgestellt wird. Dabei können von Anwesenden natürlich Anregungen gemacht werden, vielleicht ergibt sich auch die Gründung eines Träger-Vereins, damit wir mit dem Vereins-Namen auftreten können und damit entsprechende Glaubwürdigkeit erlangen etc. - aber das muss alles besprochen und abgesegnet werden.

 

Also konkret: was habe ich vor?

Die erste Phase

 

Dazu braucht es Freiwillige, die Aufgaben übernehmen wollen und können. Ich brauche mindestens 7 Freiwillige, die sich bereit erklären, mit einem 2 bis 3 stündigem Einsatz, später (bei mehrmaligen Ausgaben pro Woche, halt mehrmals) Keine Angst, bei 7 ernstgemeinten Freiwilligen, verbleiben bis am Schluss vielleicht noch 3 bis 4...  also

 

...wer sich für dieses Projekt interessiert, wer Zeit aufwenden kann oder  einfach mal Interesse halber, soll sich doch bitte einmal völlig unverbindlich bei mir melden per Mail info_at_cgc.ch* (Betreff: Dorfladen) oder Telefon 071 680 09 30 / 079  358 53 88.

*[diese komische Schreibweise der Mail-Adresse dient nur dem Schutz gegen Spam-Spyder, die ordentliche Mail-Adressen ausfindig machen und dann mit SPAM zumüllen. Wenn du darauf klickst, öffnet sich automatisch dein Mail-Client und setzt die Adresse richtig ein.]

 

Ziel ist: eine regelmässige Versorgung (Lieferung) an einem örtlichen Verteiler-Standort (Garage, Lagerraum oder ähnlich), wo die Abonnenten jeweils ein- bis zweimal die Woche ihre Gemüse/Früchte abholen können. Die Breite des Angebotes muss noch definiert werden, wie weit andere Produkte-Segmente wie Fleisch, Brot, Milchprodukte angeboten werden können. Es versteht sich von selbst, dass nur Produkte bester Qualität, also Bio-Produkte vorzugsweise Demeter-Standard zur Anwendung kommen.

 

Die Aufgaben bestehen darin, die bestellten Lebensmittel bereitzustellen in passenden Gebinden, zu beschildern und am Ausgabe-Tag abzugeben. Kunden, die sich an dieser Einkaufs-Möglichkeit, beteiligen wollen, verpflichten sich zu einem Abo.

 

Möglichkeit für Interessenten ein Probe-Abo zu lösen, sich damit Erfahrungen zu schaffen und dann entscheiden, ob sie mitmachen wollen.

 

Was braucht es noch?

 

Wie erwähnt, brauchen wir für den Anfang einen abschliessbaren Raum von wenigen Quadratmetern, möglichst ebenerdig mit nahem Autoabstellplatz. Strom, also Licht wäre von Vorteil, da die dunklere Jahreszeit wieder naht.

 

Schaut doch mal in eurem Bekanntenkreis in Landschlacht, ob sich so etwas finden  und wenn möglich kostenlos nutzen lässt.

 

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Zweite Phase des Planes

 

Die zweite Phase, bei erfolgreichem Start und einiger Zeit Erfahrung, kann bei wachsendem Kundenstamm die Erweiterung der Anbieter werden.

 

Bei wachsendem Interesse und sich mehrenden Kunden kann auch über Verbreiterung des Angebots nachgedacht werden.

 

Ebenso kann bei genügend grossem Umsatz und einem entsprechenden Gewinn, eine bezahlte Stelle angesprochen werden, womit sich diese Dienstleistungen auszubauen liessen.

 

Wichtig ist halt immer: sprecht mit vielen Bekannten und Unbekannten im Dorf, versucht zu begeistern und zu animieren mitzumachen. Je mehr Unterstützung wir erhalten, umso schneller wird das Projekt zum Erfolg.

Eine dritte Phase könnte wie folgt aussehen

 

Das CSA-Konzept
Was steckt dahinter?

Bei der Community Supported Agriculture sprechen die Bauern mit den Teilnehmern ab, welche Produkte angebaut werden.

Community Supported Agriculture steht für eine Form der Landwirtschaft, in der Nutzer und Erzeuger eine langfristige Zusammenarbeit eingehen. Die Verbraucher finanzieren im Voraus die laufenden Kosten (einschließlich der Löhne) eines landwirtschaftlichen Betriebes in ihrer Region für das jeweilige Wirtschaftsjahr. Im Gegenzug erhalten sie die dort erzeugten Lebensmittel. So entsteht ein geschlossener Wirtschaftskreislauf, für den Landwirt fallen keine Vermarktungskosten an, kurze Transportwege, der direkte Kontakt zum Erzeuger, die Frische der Ware, aber auch die Transparenz der Anbauweise sind die Vorteile für den Verbraucher.

Die Besonderheit: Bei der Community Supported Agriculture sprechen die Bauern mit den Teilnehmern ab, welche Produkte angebaut werden. Es werden auch keine Einzelpreise für die Waren festgelegt, abhängig von der finanziellen Beteiligung erhält jeder einen Teil der Produkte. Die Nutzer übernehmen jedoch weit mehr Verantwortung, indem sie zum Beispiel tageweise einfache Arbeiten auf dem Hof erledigen.

Im Idealfall ermöglicht das CSA-Konzept den Landwirten – von ökonomischen Zwängen befreit – nachhaltig zu wirtschaften. Die Menschen können wiederum aktiv Einfluss auf die Produktion gesunder Lebensmittel nehmen.

Wie starten?

starte mit einem depot in deinem umfeld – rufe an oder schreibe ein mail.

suche in deiner region ein paar interessierte die mitmachen. dann brauchst du noch ein depot und schon kann es los gehen. ein depot kann etwas einfaches sein:

  • es braucht einmal pro woche für ca. 24H eine freie ecke von 1 – 2 m2
  • eine garage, ein schopf, ein fahrradraum, ein hauseingang, eine freie ecke im treppenhaus, ein gartenhaus, ein büro..
  • ideal ist natürlich ein befreundetes geschäft/ladenlokal im zentrum.
  • an einem bestimmten tag, z.b. freitag ab 12.00h sind die gemüse-taschen im depot und bis am samstag um 12.00H muss alles abgeholt sein..
  • wenn sich mehr als zehn beteiligen, kann man auch etwas kleines mieten
  • in einer garage lassen sich auf einfachen gestellen über 100 taschen deponieren
  • um den start zu erleichten könnten wir euch am anfang beliefern
  • dann helfen wir euch produzenten vor ort zu finden und ein tragfähiges netzwerk aufzubauen


hier ein paar beispiele:

 wer bei den grossverteilern einkauft muss sich bewusst sein, dass global 50% aller lebensmittel vernichtet werden.

So, von hier nach unten ist alles alter Käse und bereits Geschichte, könnte aber vielleicht trotzdem noch interessieren:

 

Letzte Aktualisierung: Mi 01. juni 2011 0.01 Uhr

 

Die Gemeinde-Versammlung (31.05.2011) ist Geschichte und der Dorfladen in Landschlacht ist scheinbar keine einzige Stimme der anwesenden Stimmbürger wert.

 

Das Traktandum "Umfrage und Allgemeines" ist mit den Erklärungen des Gemeinde-Ammanns über die nicht wenigen Anstrengungen ohne weitere Stimmenmeldung ungenutzt beendet worden.

 

Die GV wurde geschlossen.  Der Dorfladen ist gestorben. Punkt

 

Mein Kommentar:

Die Stimmbürger bzw. Einwohner haben sich damit selber qualifiziert.

Letzte Aktualisierung: SA 28. Mai 2011 09.00 Uhr

 

Gerade mal zwei Wochen alt ist der politische Entscheid der Einwohnergemeinde Trüllikon zum Neubau des Dorfladens, wovon über 80% mit einer Stimmbeteiligung von 48% einem Kredit von über 1.5 Mio. Franken zugestimmt haben.
Alle waren der Meinung, dass das Dorf nicht zu einer Schlafgemeinde verkommen soll, sondern mit Dorfladen und Dorfkern an Attraktivität gewinnen und das Dorfleben wieder aufwecken soll. Der Ladenverein Trüllikon bezeichnet sich also etwas wie der Unterstützungsverein für ihren Dorfladen.

 

Hier noch der Querverweis zu der ursprünglichen Internetseite mit "Lädelisterben".

Enttäuschend oder einfach Ernüchternd!
 
In den letzten Wochen hat sich bewiesen, was befürchtet wurde - die Anteilnahme der Bevölkerung hält sich in Grenzen oder wie der deutsche Politiker, Georg Gysi, anlässlich der Regierungserklärung zum G8 Gipfel, gesagt, die Leidenschaft scheint der älteren Alterklasse vorbehalten zu bleiben.
 
Von den ca 400 bis 500 Haushalten in Landschlacht sind gerade einmal 67 Talons mit dem Ausdruck des Bedauerns und/oder dem Wunsch des Erhalts oder Neu-Eröffnung eines Dorfladens. Das sind 15% (mit 450 Haushalten gerechnet) Wenn noch 20 Talons dazukommen würden wären wir bei 20%. Wenn nur jede(r) Fünfte Einwohner einen Dorfladen begrüssen würde, darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass 80% scheinbar nicht daran interessiert sind.
 
Kommt dazu, dass von abgegebenen Talons mit Sicherheit 80% von älteren Einwohnern sind, deren Umsatz aber nur einen Bruchteil ausmacht im Vergleich zum erwünschten Kundensegment.
 
Eine weitere Unsicherheit bei der Quantifizierung der Personen liegt bei der Abgabe der Talons, wie ich schon mehrmals beobachtet habe. Dabei werden viele Personen, die die Kasse passieren nicht mehr angesprochen auf den Talon - Gleichgültigkeit oder Ignoranz ...?
 
Einmal abgesehen davon, dass es verschiedene Stimmen gibt, die neben  Freundlichkeit,  Frische und Sortimentsbreite die Attraktivität des bestehenden SPAR bemängeln, glaube ich kaum, dass ein neuer Dorfladen nach der ersten Neugierde-Besuchen mehr als die 20% der Einwohner zum täglichen Einkauf begeistern könnte. Niemals aber mehr als vielleicht 30 bis 40% - und das ist zu wenig.
 
Wie schon erwähnt steht und fällt der Dorfladen mit dem Umsatz, mit dem Konsumverhalten der Einwohner, Standort abhängig allenfalls von Pendlern auf dem Weg zur Arbeit.
 
Ein überaus attraktives Angebot, was und wie immer das aussehen mag, integriertes Postdepot, Snack- oder Kaffeestube,  Internet-Café, HotSpot mit Gratis Zugang, Kiosk, Tankstelle, Waschbox, tägliche HighLight-Angebote, die Sogwirkung haben mit Aktivitäts-Beteiligung der Einwohner, die wiederum die Familien motivieren hinzugehen usw. wären etwa das mindeste, was geboten werden sollte.


Wöchentlich vielleicht ein Fischmarkt, ein Käsemarkt von hiesigen Einwohnern,  einen Frischmarkt mit regionalen Erzeugnissen, die nachhaltig produziert worden sind.

 

Ein Feuerwerk (aussergewöhnliche Erfolge bedingen aussergewöhnliche Massnahmen) soll jeden Passanten, zu Fuss, mit dem Zug, dem Fahrrad, dem Auto zur Einkehr bewegen um sich einzudecken mit seinem Bedarf.


Da könnte etwa die Schule sogar einen Schüler-Znüni-Kiosk betreiben, was die Mathematik, Sozialkompetenz, Warenwirtschaft, Betriebswirtschaft, Material- und Lebensmittelkunde mit Learning by Doing einen wertvollen Beitrag leisten, sich im Leben zu trainieren und vielleicht schon auf dieser Stufe einen Berufswunsch oder eine Idee dazu zu erhalten.

Das alles sind Ideen - nicht mehr und nicht weniger - und ich bin überzeugt, ihr habt noch viel mehr solcher Ideen, die zu einem Feuerwerk werden können, wenn ihr nur wollt. Was du säst, wirst du ernten - säst du Freude und Gutes, wirst du Gutes und Freude ernten. Säst du Angst und Böses, wird du Böses und Angst ernten.
 
Das Einbinden der Bevölkerung sehe ich ohnehin als den wichtigsten Faktor an, weil Selbstverantwortung, Selbstversorgung, und Unabhängigkeit ein unabdingbares Gut ist, das wieder vermehrt gepflegt werden soll.

 

Der Mensch im Mittelpunkt

 

Das Einbinden der Bevölkerung sehe ich ohnehin als den wichtigsten Faktor an, weil Selbstverantwortung, Selbstversorgung, und Unabhängigkeit ein unabdingbares Gut ist, das wieder vermehrt gepflegt werden soll.


Die Gemeinschaft nach dem Motto "Einer für alle - alle für einen" soll wieder vermehrt nachgelebt werden, damit stärken wir den Zusammenhalt, bauen wir zwischen der Bevölkerung Vertrauen und Hilfsbereitschaft auf. Damit vermeiden wir ein Dahinvegetieren, besonders alleinstehender Menschen, die wieder Lebensfreude gewinnen dürfen und Anteilnahme erfahren und damit wieder einen lebenswerten Altersabschnitt erleben dürfen.


Auch können damit Verständnis und Vertrauen zu unseren ausländischen Mitbewohnern gefördert werden, damit auch die Eingliederung, verhindern somit das Isolieren der ausländischen Gesellschaft. Wir sind nur miteinander stark. In Krisensituationen (und die werden kommen!) getrauen wir uns anzusprechen, anzubieten, Anteil zunehmen und zu integrieren, von Mensch zu Mensch eben, unabhängig von Herkunft und Hautfarbe. Ich bin aber der Überzeugung, dass wir keine Krisen brauchen, um uns näherzurücken - machen wir es einfach!


Dazu brauchen wir jede Einzelne, jeden Einzelnen mit Engagement mit Ideen, mit Beitragswillen und Herzblut. Wir können nicht alleine leben, wir sind Gemeinschaft, jeder braucht jeden, jeder an seinem Platz ergibt ein Ganzes, keine Mimosen, keine Machtgelüste, keine Gier, keine Hinterlist, keine Missgunst, keine Eifersucht, keine Eigenbrödlerei, keine Ellbogen-Mentalität, sondern Gunst, Zuneigung, Hilfsbereitschaft, Uneigennutz, ein Lächeln, eine freundliche Geste, eine gute Tat, eine 5 gerade sein lassen, Freude bereiten, musizieren und singen, lachen.

Medien verändern Konsumverhalten!
 
Das manipulierte Konsumverhalten unserer Bevölkerung ist bereits derart verändert, dass die einkaufende Masse (damit ist der Grossteil der Konsumenten gemeint) nicht mehr in einem einfachen, mit einen vernünftigen Sortiment führenden Dorfladen einkaufen geht. Mann und Frau wollen mehr, diversifizierter, breiteres, tieferes Sortiment mit einem Haufen Unsinn und Ungesundem,  weil die Werbung es uns vorschreibt...?
 
Das «Bewusst Sein» der arbeitenden, der aktiven(?), jungen, mobilen Bevölkerung bewegt sich entweder bereits derart im Bereich der sogenannten Geschäftsblindheit oder aber einer dermassen impertinenten Ignoranz zum lokalen Zeitgeschehen (nach dem Motto: Nach mir die Sindtflut), dass es diesem Segment der Einwohner von Landschlacht (und nicht nur hier)  scheinbar egal ist, ob eine Einkaufsmöglichkeit vor Ort verschwindet.

Wir haben mal wieder eine Sommer-Epidemie, EHEC Darmbakterium mit bereits einigen Toten in wenigen Tagen und am Freitagabend 22.00 Uhr 1000 Menschen mit dem lebensgefährlichen Darmbakterium infiziert und 276 schwer erkrankt. Weshalb? Weil wir Lebensmittel über Tausende von Kilometern transportieren von Produzenten, deren Anbaumethoden uns unbekannt, und hinlänglich bekannt sind mehr als belastend mit Giften (Funghiziede, Herbiziden, Pestiziden etc.) in den Handel bei uns kommen. Langsame Vergiftung ist nicht so schlimm wie schneller Tod dadurch, so muss es uns vorkommen - oder nicht?
 
Stattdessen rennen die im vorletzten Abschnitt erwähnten Menschen den neuen peripheren Einkauf-Zentren nach, verursachen hausgemachten Nahverkehr, verpesten die Luft, verstopfen die Strassen, belasten die öffentlichen Kosten, fordern Schnellstrassen, schimpfen bei Treibstoffpreis-Erhöhungen, verlangen Tagesstätten für ihre Kinder, weil beide zur Wahrung ihres Prestige-Lebensstandards arbeiten müssen, wundern sich wenn immer mehr Kinder übergewichtig werden, dauernd mehr öfters krank sind, lästern gegen die jährlichen Krankenkassen-Prämien-Erhöhungen, können kaum noch kochen wie Grossmutter, ernähren sich schlecht, treiben zu wenig Sport, hängen hinter der Glotze oder sind wegen Tennis, Golf oder Tontaubenschiessen schon wieder ein Wochenende ausser Haus, wundern sich wenn die Kinder schwer erziehbar sind und verlangen, die Schule soll's wieder richten, therapieren wegen Burn-Outs, wegen Eheproblemen, konsumieren Viagra (hohe Dunkelziffer) und andere Drogen, stellen sich aber öffentlich entrüstet dagegen, und konsumieren sonst auf Teufel komm' raus.
 
Die Anzahl derer, die mir bei diesem Bild etwas dagegen halten will und kann, können warscheinlich an einer Hand abgezählt werden. Weshalb können wohl dauernd und überall neue, grössere, modernere, mobilitäts-notwendige, und rentierende Einkaufszentren gebaut werden? Wer das Gegenteil behaupten will, soll mir einmal einen einzigen Laden nennen, der in den letzten 10 Jahren dicht gemacht hat!

 

Worauf ist das zurückzuführen?
 
Die Medien verdunkeln die Urteilsfähigkeit nicht nur der Kinder, sondern vor allem der Erwachsenen durch die Dauer-Berieselung (dem sagt man «unterschwellige Sugestion»). Ihnen wird vorgegaukelt, was am folgenden Wochenende ansteht, sich zu beschaffen, damit das Auge des Nachbarn erkennt, dass man "UpToDate" ist. Vom Zweit-Auto, natürlich Cabrio, über die neusten 24gängigen Bikes, das trendige Out-Fit nicht vergessen, ein Backporter für drei Fahrräder zeigt ja auch gleich der ganzen Umgebung, wie sportbewusst du bist (die sehen ja eh' nicht, ob ich die Räder zum Radeln überhaupt ablade), Hauptsache, man wird gesehen.
 
Nun wollen doch die kleinsten aber auch ihren Status, wie ein Trampolin, zu dem man die Nachbarskinder einladen kann, in der Stube fehlt noch ein Nintendo oder gar eine Play-Station, vom Flachbildschirm unter 106 cm Diagonale gar nicht zu sprechen, wie sind doch IN. Bereits mindestens ab der ersten Klasse ist ein Computer im Kinderzimmer (Elektrosmog lässt grüssen) ein Muss - damit lernt sich viel leichter - ist ja gleichzeitig spassig - wieviel dann wirklich gelernt wird, wissen die Lehrer.

 

Es gibt kaum einen Schüler, der nicht mit einem Handy ausgerüstet ist und trotz möglichen Trageverbotes in der Schule, wird diese Mikrowelle überall und allgegenwärtig benutzt und damit geblufft. Wer von euch Eltern hat schon einmal den Bericht der Mikrowelle gelesen?

 

Wir werden fremdgesteuert - auch ich bin es - vielleicht bin ich mir etwas bewusster als manch einer, der das liest und versuche, mindestens mit verschiedenen Schwerpunkten im Leben dem entgegenzuwirken oder einfach anders zu sein. Ich denke mehr mit dem Herzen und weniger mit dem Kopf oder dem Geldseckel - deshalb haben wir (du und ich) nicht die gleiche Schwingung (Frequenz oder das Heu auf der gleichen Bühne).

 

Du kannst nun machen mit diesen Informationen, was du willst.

 

Du kannst dich damit auseinandersetzen und zur Einsicht kommen, dass das eine oder andere auch für dich stimmt und du dich wirklich einmal hinter die Bücher machen solltest, dein Wissen zu ergänzen und mehr mit dem Herzen zu denken.

 

Du kannst nun aber auch die ganzen Gedanken meiner Publikation ignorieren, als sentimentale Emotion einstufen, abhaken und dich wieder mit dem gewohnten Wochenend-Syndrom beschäftigen. Ich wünsche dir viel Spass dabei.

 

Mehr braucht es nicht zu sagen.

 

Man wird sich bewusst oder eben nicht!

 

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Übrigens: Belebtes Wasser fördert das Denkvermögen, das Handeln mit dem Herzen und die soziale Verantwortung im nahen und weiteren Umfeld!

 

Belebtes Wasser bietet Struktur - die wir nicht mehr haben... oder wir meinen Struktur zu haben, bemerken aber nicht, dass es die falsche Struktur ist.

 

Welch ein Zufall, dass das Produkt, das ich anbeiten darf, noch so heisst:

 

"DENKaqua-Schweiz"

Mi

10

Aug

2011

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