Lebensmittel-Skandale

Lebensmittelskandale

Pferdefleisch in der Lasagne, Gammelfleisch im Kebab, Ehec-Erreger in Gurken, falsch deklarierte Bio-Eier: Immer wieder verderben uns Lebensmittelskandale den Appetit.

 

 

Schweizer Bio-Gemüse kommt aus Marokko

Vegis mochten noch gelacht haben, als in der Lasagne Pferdefleisch entdeckt wurde. Jetzt hat aber auch die Gemüseabteilung ihren Skandal: Fast alles Schweizer Gemüse wird im Ausland gross.

Eine Lauch-Plantage der holländischen Firma Lenders in Marokko. Die Firma beliefert auch Schweizer Firmen. (Bild: lendersbv.nl)
Eine Lauch-Plantage der holländischen Firma Lenders in Marokko. Die Firma beliefert auch Schweizer Firmen. (Bild: lendersbv.nl)

Mit dem Slogan «Aus der Region, für die Region» wirbt ein Schweizer Grossverteiler für seine Lebensmittel. Doch trotz dem Vermerk auf die einheimische Herkunft auf der Verpackung kommen Tomaten, Lauch und Gurken ursprünglich aus dem Ausland – und das ganze erst noch amtlich bewilligt, ein Etikettenschwindel liegt nicht vor.

 

Die Pflanzen gedeihen auf Plantagen im Ausland und werden als Setzlinge in die Schweiz gebracht, wo sie von Bauern gewissermassen adoptiert werden: gehegt und gepflegt, grossgezogen und geerntet. Das genügt, um den Stempel «swiss made» zu erhalten. Gemäss einer Verordnung gelten pflanzliche Erzeugnisse bereits dann als vollständig in der Schweiz produziert, wenn sie bloss in der Schweiz geerntet worden sind. Das Gütesiegel «Suisse Garantie» erhält importiertes Saat- und Pflanzengut, wenn mindestens 80 Prozent des Zuwachses des Ernteguts in der Schweiz entstehen. Das ist fast kein Problem: Bringt ein Setzling bloss ein paar Gramm auf die Waage, so wiegt ein erntereifer Kopfsalat mehrere hundert Gramm.

 

«Ohne ausländische Jungpflanzen kein Schweizer Gemüse»


Der «SonntagsBlick» hat unter anderem eine Plantage in Nordafrika besucht, auf der Lauch- und Tomatensetzlinge für Schweizer Gemüseproduzenten gezogen werden. «Die ersten Bio-Lauch-Setzlinge der Saison stammen aus Marokko, hergestellt auf afrikanischen Bio-Betrieben», sagt Stephan Jaun, Sprecher des Dachverbands Bio Suisse. Hierzulande wäre es gemäss ihm nicht möglich, die Setzlinge so früh zu ziehen.

 

Bis das Gemüse als Schweizer Lauch in den Gestellen von Migros und Coop landet, hat es einen weiten Weg hinter sich. Rund drei Monate lang stecken die Pflanzen in afrikanischen Böden. Mittels Lastwagen gelangen sie in die Schweiz, wo sie von Gemüsebauern in die Erde gelegt werden.

 

Doch Marokko ist längst nicht alleine: Beinahe das gesamte konventionelle Gemüsesortiment in der Schweiz entwächst laut «SonntagsBlick» fremden Keimlingen. «Ohne ausländische Jungpflanzen würde in der Schweiz kein Gemüse wachsen», macht Franz Krifter klar, der Geschäftsführer der Firma Hawalo Swiss. Die Firma handelt mit Setzlingen aus Holland, Portugal, Frankreich und Marokko.

 

Kritik von Konsumentenschützerin

 

 

Die Methode ist weder neu, noch illegal. Doch bekannt dürfte der Sachverhalt den Wenigsten sein. Begründet wird er damit, dass die Setzlingsproduktion in der Schweiz nicht rentiere. «Konsumenten akzeptieren ein Produkt als Schweizer Produkt und die Verwendung des Schweizerkreuzes, wenn die 80-Prozent-Grenze eingehalten ist», glaubt Urs Schneider, der Präsident von Agro-Marketing Suisse. Ein Problem für die Marke «Suisse Garantie» sieht er nicht.

 

Sara Stalder von Stiftung für Konsumentenschutz fordert dagegen, dass Konsumenten darüber aufgeklärt werden müssten, woher ihr Gemüse kommt. Generell findet es Stalder «absurd, Lebensmittel durch ganz Europa zu transportieren.»

 

Ökologisch schneiden Setzlinge aus Marokko eher besser ab als schweizerische. Zwar benötigt der 40-Tönner für eine Fahrt rund 1000 Liter Diesel. Dafür müsste in der Schweiz ein Gewächshaus beheizt werden, während dies im sonnigen Marokko nicht nötig ist. Zudem spielt schlicht und einfach der Markt: Wenn der Konsument jederzeit frische, einheimische Bio-Tomaten verlangt, dann bieten die Läden dies an – wo eine Nachfrage, da ein Angebot.

 

 

Leser-Kommentare

In unserer Klimazone haben wir einheimische Sommergemüse wie Tomten, Gurken, Blattsalate. Im Winter schmackhafte Lagergemüse wie Rüebli, Sellerie, Wirsing. Sich endlich wieder darauf besinnen und geniessen... – Esther

Wer glaubt, dass man immer mehr Land in der Schweiz zubauen kann und damit sämtliches Produktionsland für die Bauern entzieht, der soll sich nicht wundern. Logisch kann man auf unseren Felder nicht auch noch die Zöglinge anziehen, das würde viel zu lange dauern. – Ivo Steinmann

  • Hugo am 03.03.2013 14:40 Report Diesen Beitrag melden

    Wir haben es selber in der Hand

    Solange jederman zu jeder Jahreszeit jedes Gemüse und Frucht in den Regalen der Läden erwartet, solange wird der Trend auch weitergehen.Früher freute man sich auf den Sommer weil es dann die Erdbeeren wieder zu Kaufen gab.Heute sind die sogar im Winter erhältlich.Dieser Zustand geht querbeet durch sämtliche Produkte.Über den ökologischen unsinn wird kaum nachgedacht, solange man sein Lieblingsprodukt jederzeit kaufen kann. Tragisch der Wandel der Gesellschaft.

  • Andi am 03.03.2013 14:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das arme Gemüse

    Lauchsetzlinge usw. werden auf engstem Raum zusammengepfercht, tagelang herumtransportiert. Das ist Gemüsequälerei!!!

  • baba am 03.03.2013 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hahaha

    bin ich froh dass ich Fleisch esse :D

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    • gurkensalat am 03.03.2013 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      völlig ok

      mein gott, jeder will doch ständig gemüse das ganze jahr durch. und treibhäuser sinnlos zu beheizen wäre ja wie im artikel erwähnt genau so doof. die setzlingspflanzen sind ja noch winzig wenn sie in die schweiz kommen und gehegt und gepflegt werden bis sie gross sind und früchte tragen

    • Hanspi G am 03.03.2013 14:15 Report Diesen Beitrag melden

      Ch Produkte

      Auch der Baselbieter Kirsch gedeiht im Ausland!!!

    • Patrick am 03.03.2013 14:12 Report Diesen Beitrag melden

      Wo Angebot da die Nachfrage

      wohlneher umgekehrt: wo ein Angebot, da die Nachfrage

    • Angel Heart am 03.03.2013 14:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Lügen

      Lügen wo man hinsieht. Mich nervt das auch - aber essen muss ich trotzdem was und kann mir kein Gemüse aus dem Bio-Laden leisten.

    • GioGio am 03.03.2013 13:59 Report Diesen Beitrag melden

      Wir können etwas machen!

      Ich bin natürlich nicht so naiv zu denken, dass unsere Bauern das gesamte Gemüse für uns anbauen können, aber wenn wir uns vor Augen halten, welches Gemüse momentan gerade in unseren Breitengraden wächst und wenn man z.B. zwei Mal die Woche das Gemüse auf dem heimischen Markt kauft, so können wir auch etwas dazu beisteuern, dass nicht mehr so viel Lauchstengel über Tausende von Kilomenter weit fliegen müssen.Eine andere Möglichkeit wäre - so wie es gerade in NY gemacht wird - kleine Gemüsegärten auf den Dächern oder auf den Balkonen - nur alles kleine Sachen, aber vielleicht nützt es..

    • Hans Fischer am 03.03.2013 13:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Swiss Made

      Wenn auf einer Uhr "Swiss Made" steht, stammt das Metall ja auch kaum aus der Schweiz, wird auch importiert. Aha, das ist was Anderes!?

      • Peter M. am 03.03.2013 15:04 Report Diesen Beitrag melden

        Immer wieder Bschiss

        Swiss Made heisst bis jetzt, dass 60% am Artikel aus der Schweiz kommt resp. in der Schweiz bearbeitet wird. Aber Economieswisse - die berühmte - will auf 50% senken.

    • Dan Kober am 03.03.2013 13:52 Report Diesen Beitrag melden

      Schweizer Uhren aus schweizer Metall...

      In schweizer Uhrent steckt bekanntlich auch nur in der Schweiz gewonnenes Metall... Falsches Problem, ist doch vernünftig dass Pflänzlinge dort gezozen werden, wo das ohne zuvil Energieverschleiss möglich ist! Solange auch dies Pflänzlinge aus Bioproduktion sind, sehe ich da kein Problem!

    • O'Brien am 03.03.2013 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Stop the Trade with food

      Ein Szenario, welches man sich heute angesichts der Verhältnisse in vielen Teilen Afrikas kaum vorstellen kann, war bis 1960 selbst für diesen Kontinent eher die Regel als die Ausnahme. Die Länder und ihre Einwohner des Schwarzen Kontinents konnten sich damals selbst versorgen, Hungersnöte und Mangelversorgung waren die Ausnahme

    • Marokkaner am 03.03.2013 13:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Bioooo Biooooo...

      Marokkanisches Gemüse ist wenigstens bis zum abtransport 100% natürlich (Chemiefrei) Andererseits wäre es trotzdem notwendig auf der Etikette die ganze Herkunft zu sehen (inkl. Samen) Hab nämlich keinen bock auf Monsanto Gen Frass...

    • Keve am 03.03.2013 13:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Bio

      Bio heisst nicht gleich Schweiz .. Liebe Leser

    • Walter R am 03.03.2013 13:35 Report Diesen Beitrag melden

      Finger weg von BIO

      Ein Grund mehr, meiner bisherigen Linie treu zu bleiben: Bio konsequent meiden!

      • Peter Müller am 03.03.2013 14:39 Report Diesen Beitrag melden

        Konsequent

        @Walter R am - Vollkommen gleicher Meinung. Habe mich heute mit dem Brotmesser geschnitten. Ab sofort Brotmesser konsequent meiden.

    • be local am 03.03.2013 13:34 Report Diesen Beitrag melden

      aus der Region, für die Region

      heisst, ich kaufe mein Fleisch beim Metzger im Dorf. Der schlachtet nur Kühe aus der Region. Ich kaufe mein gemüse beim Bauern, im Hofladen, wo ich auch meine Milch kaufe. Der Fisch ist vom Fischer aus dem Vierwaldstättersee (gleich ums Eck) und meine Blumen sind vom Gärtner, natürlich auch bei uns im Dorf. Das Bier ist aus einer kleinen Brauerei in Luzern. Ich weiss woher meine Lebensmittel kommen, das ist "aus der Region, für die Region". Alle sandere ist globales Business mit aufgepeppten Werbesprüchen.

      • Ueli M. am 03.03.2013 15:05 Report Diesen Beitrag melden

        Nix begriffen

        Sie haben den Artikel nicht verstanden. Aber egal...

    • Urs Meyer am 03.03.2013 13:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Mogelei

      'Premade in Marokko and Finished in Switzerland' müsste es ja dann heissen, oder so ähnlich! Ganz sauber ist es natürlich nicht, denn anders als z.B. bei der Schokolade, wo der Rohstoff nicht in der Schweiz wächst, gedeien Setzlinge von einheimischen Gemüse sehr wohl auch in der Schweiz! Es ist schon nicht so sauber, auch wenn es quasi keinen 'Schaden' nach sich zieht.

    • O'brien am 03.03.2013 13:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Rind ist nicht Rind , Bio ist nicht Bio!!

      Zahlt einfach den gleichen Preis für Bio ware ... Wenn nicht kauft euch normale produkte .. Ansonsten müssen wir in Zukunft nur Lügen fressen ;-(

      • Pius W. am 03.03.2013 15:06 Report Diesen Beitrag melden

        Mit den Labels aufhören

        Und Swiss ist eben jetzt auch nicht Swiss.

    • Roman Heinz am 03.03.2013 13:28 Report Diesen Beitrag melden

      Welcher Skandal

      Und wo bitte ist hier der Skandal? Ich staune jeden Tag neu, mit was für Meldungen man Leser "informieren" und empören kann. Bin überzeugt, dass die meisten Konsumenten gar nicht wissen was Bio ist. Trotzdem ist man bereit dafür mehr zu bezahlen und zu glauben, sich gesünder zu ernähren.

    • dominic l am 03.03.2013 12:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      schweinerei!

      ich finde dies eine riesen schweinerei! ich habe die CH produkte lange unterstützt und bewusst mehr bezahlt weil ich dachte so die schweizer löhne und bauern zu fördern, welche eben nicht billig im ausland einkaufen etc. das ist ein denkzettel, in zukunft kaufe ich lieber gleich die billigeren auslandprodukte wenns ja e das selbe ist!

    • Sabine am 03.03.2013 12:13 Report Diesen Beitrag melden

      Das Lügen-Zeitalter bröckelt

      Man wird belogen, wo man nur hinsieht! Aber gut, dass jetzt durch den Pferdefleischskandal - zumindest eine Weile lang - überall ein wenig genauer hingeschaut wird und an verschiedenen Ecken unangenehme Überraschungen ans Licht kommen. Es ist gut, dass die Konsumenten dadurch mehr Bewusstsein entwickeln über ungute Mechanismen in der Nahrungsmittel-Industrie. Wir wollen uns auf Zeiten freuen, in denen Produzenten ihre Geschäfte wieder mit Integrität führen, ohne dass dazu erst Skandale aufgedeckt werden müssen.

    • Tinu am 03.03.2013 12:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Och genau!!

      jetzt kommt dann sicher einer mit ner Studie, dass Pflanzen enorm unter den Transportwegen leiden... sorry: Tiere als reines Fleischprodukt zu behandeln ist in meinen Augen pervers! Pflanzen transportieren... also damit kann ich leben... ABER: Oekologisch gesehen ist die globale Entwicklung eh Blödsinn!!

      • blaubar am 03.03.2013 13:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Wasser

        Die Pflanzen leiden wohl nicht, aber die Wasservorräte in Spanien und Marokko. Wir karren deren Wasser in Gemüseform in das Wasserschloss Schweiz. Flieg mal über Spanien und du siehst eine einzige Wüste! Der Grundwasserpegel sinkt ständig. Finger weg von solchem Gemüse! Ausserdem schmeckt das jetzt nicht.

    • veganer am 03.03.2013 12:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      vegis haben nichts zu lachen?

      ach ja? und die fleischesser essen kein gemüse?

    • Hans am 03.03.2013 12:09 Report Diesen Beitrag melden

      Bio?

      Unsere Supermärkte schreiben alles mit "Bio" an. Warum? Logisch man muss bis zu Fr.2.- mehr bezahlen.

    • Kurt K. am 03.03.2013 12:06 Report Diesen Beitrag melden

      -Finanzierung

      Wir finanzieren unsere heimischen Bauern und sie kaufen mit den Steuergeldern halb-fertige Produkte im Ausland. Die CH Bauern bekommen sehr viel Geld und leisten relativ wenig.

    • grenacher am 03.03.2013 12:03 Report Diesen Beitrag melden

      Wo fängt es an und wo ist Schluss

      Mich würde viel mehr interessieren woher die Samen für Setzlinge kommen, wurden die von Syntenga oder Monsanto gesponsert . ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das dies natürliche Samen sind .Die Zeit als man noch nachhaltig produzieren konnte ist leider schon lange vorbei , für das müsste man allg. weniger Menschen haben .

    • k. rüger am 03.03.2013 12:03 Report Diesen Beitrag melden

      der krug geht zum brunnen bis er bricht.

      wenn nur nicht plötzlich irgendwo ein coop geplündert wird... :-)

    • Denker am 03.03.2013 12:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Das Kernproblem...

      ist die Vorstellung vom endlosen Wachstum der Wirtschaft! Diese Idee widerspricht total dem Mass und dem Ausgleich, der eigentlich als Vorbild in der Natur da wäre. Wenn BIO ein Marktlabel wird, dann passiert damit genau das, was in der rein auf Profit ausgerichteten Wirtschaft immer geschieht: es wird profitmässig optimiert und BIO heisst so nicht naturgerechter, oekologischer, sondern profitabler! Den Vegetariern damit eine lange Nase zu zeigen ist lächerlich, denn es werden durch Fleischverzicht wenigstens nicht massenhaft Lebewesen mit Gefühlen zum reinen Profitprodukt. Fazit: Bio & lokal!

    • Müller Hans am 03.03.2013 11:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Tja so ist das Leben

      Nun motzen bringt nichts ihr kauft ja alle diese Sachen ob sie bei und gerade Saison haben oder nicht. Als Grossverteiler würde ich das auch anbieten gibt das ganze Jahr durch mehr Geld als wenn man immer auf die Saison in der Schweiz warten muss

    • Marlis Huber am 03.03.2013 11:50 Report Diesen Beitrag melden

      "BIO"

      darum kaufe ich schon gar kein BIO Gemüse. Das gibt es nämlich gar nicht. Nur schon BIO Rüebli aus Italien hat nichts mehr mit BIO zu tun

      • G. Rüezi am 03.03.2013 14:55 Report Diesen Beitrag melden

        bio logisch!

        Warum sollte es kein Biogemüse geben, Frau Huber? Waren Sie schon einmal auf einem Biohof in ihrer Nähe? Klar, jeder Mensch kann selber entscheiden, was er kaufen will. Mein Vater produziert seit über 20 Jahren Biogemüse. Ich bin sehr stolz, so einen Vater zu haben!

    • Peter Müller am 03.03.2013 11:48 Report Diesen Beitrag melden

      Lastwagen im Mittelmeer?

      Zitat: "... in afrikanischen Böden. Mittels Lastwagen gelangen sie in die Schweiz". Wer hat schon mal afrikanische Lastwagen in der Schweiz gesehen und wie kommen sie übers Mittelmeer?

      • Pater Noster am 03.03.2013 13:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Fähre?

        Es soll Schiffe geben, die ganze Lastwagen transportieren können ...

      • Marcel am 03.03.2013 14:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Keep on truckin

        Schon mal eine Fähre gesehen? Das sind meistens EU-Lkw. Spanier Portugiesen oder auch mal der liebe Ostblock

    • Tata Sarita am 03.03.2013 11:47 Report Diesen Beitrag melden

      das Ende der Menschheit...

      ...ist schon seit Jahrzehnten (oder Jahrhunderten?) im Gange. Man hat uns Menschen zu stoischen Robortern gemacht mit einem geradezu wahnsinnigen Konsumverhalten...wann wird der Industriemensch endlich begreifen, dass das Wichtigste die Nahrung ist? Wir Schweizer geben nur mal knapp 13% unseres Lohnes für Lebensmittel aus - in anderen Ländern wird da bis zu 90% des Lohnes dafür verbraucht. Wann wird der Industriemensch sich bewusst, dass man ihn mit der Konsummentalität vergiftet? Wir sind doch heute informierte Leute...also, macht was draus! Ich für mich hab jetzt meinen Garten, meine Tiere..

      • G. Ott am 03.03.2013 13:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Sorry

        1. kann sich nicht jeder Garten und Tiere leisten 2. WILL ich nicht 90% meines Einkommens für Nahrung ausgeben; lebe sehr gut auch mit den von Dir angegebenen 13% und gebe den 'Rest' lieber für Freizeit aus. 3. und sparen/vorsorgen tue ich auch noch

    • Fritz am 03.03.2013 11:45 Report Diesen Beitrag melden

      BIO Produkte sind wie Solarstrom

      Hat man zuwenig, deklariert man einfach was anderes um, und verkauft es dann zum höheren Preis :) Passiert jede Nacht :)

    • Urd am 03.03.2013 11:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Nicht der grund des Detaillisten!!

      Die Konsumenten wollen im ganzen Jahr Gemüse & Obst das bei uns in der schweiz nicht saison ist. Daher muss man diverse Lebensmittel aus dem Ausland importieren. Zbsp: Aktuell findet man überall Erdbeeren, sie kommen aus Spanien, Erbeeren aus der schweiz kommen erst in ein paar Monaten. Das nennt man Schweizer Geselschaft...

    • Dorli Hug am 03.03.2013 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wo ist hier der skandal

      Ich bin vegetarierin weil tiere wie menschen lebewesen sind oder wir sind sprechende tiere. Man kann den menschen auch skandale einreden mit dem gemüse.

    • Stephan am 03.03.2013 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Chefkoch

      Das problem ist nicht, dass das gemüse nicht bei uns wächst, sondern das fast niemand mehr weiss was saisonal heisst. Ich verstehe eh nicht, warum man im winter sommerliches gemüse anbieten muss. Verwundern tuts mich ja nicht, weil wir wollen ja immer alles und überall haben. En guata'

    • Nico am 03.03.2013 11:42 Report Diesen Beitrag melden

      Jammervolk

      Ich finde einige Kommentare hier viel schlimmer! Ihr esst Produkte aus Asien und Indien. Rinder aus Rumänien, Ferkel aus dem Balkan,Tomaten aus Spanien, Spargeln aus Mexiko, Annanas aus Puerto Rico und Kleider aus Indien,Türkei und China. Vieleicht macht ihr euch dazu mal Gedanken anstatt hier vorlaut zu jammern!

    • Peter am 03.03.2013 11:41 Report Diesen Beitrag melden

      Wo ist das Problem

      Würde man die Setzlinge hier ziehen, könnte man die Diskusion beginnen, ob denn nun die Samen oder Zwiebeln genug schweizerisch sind, um später, wenn es "gross" ist, ein richtiges schweizerisches Gemüse zu sein. Zudem stellt sich die Frage, ob die aktuelle Praxis nicht sowieso besser ist: Braucht weniger Energie (keine Gewächshäuser) und schafft Arbeitsplätze in Nordafrika. Wenn die Bauern anständig bezahlt werden, ist das eine nachhaltige "Entwicklungshilfe". Nur BIO ist sowieso überholt, nachhaltig soll es sein.

    • Dr. Saat am 03.03.2013 11:41 Report Diesen Beitrag melden

      Schweizer wacht auf!

      Wen überrascht das noch? Glaubt ihr wirklich, dass bei diesem besch... Klima in der Schweiz irgendwelches saftiges und aromahaftes Gemüse wächst? Wir Schweizer werden täglich für dumm verkauft! Aber noch dümmer sind wir selber, weil wir glauben wir tun unseren verwöhnten und subventionierten Bauern was gutes! Eigentlich sollte die SVP die Einfuhr von ausländischem Saatgut verbieten, aber dann hätten sie ja selber nichts zum Anbauen bzw. essen haha!

      • Mario Girotti am 03.03.2013 14:30 Report Diesen Beitrag melden

        Klimatische Bedingungen

        Sorry, Du scheinst mir trotz Deines Pseudonyms nicht sehr viel Ahnung von Gemüsebau zu haben: Ich habe im eigenen Garten einige Gemüsebeete und ernte allemal saftiges und aromatisches Gemüse, Salat etc., viel frischer und besser als alles aus dem Supermarkt. Das Klima in der Schweiz ist für Gemüsebau überhaupt nicht schlecht geeignet, im Gegenteil, der Mix aus sonnigen und regnerischen Perioden macht's aus.

    • Kay Mafli am 03.03.2013 11:33 Report Diesen Beitrag melden

      Seite wechseln

      Die Welt ist einfach verlogen. Ich habe mich vor gut 20 Jahren für die gute Seite entschieden. Ich muss mir ernsthaft überlegen wieder die Seite zu wechseln.

      • Reginald am 03.03.2013 11:58 Report Diesen Beitrag melden

        Was ist

        eigentlich gut? Wenn ums Geld geht ist niemand gut.

      • Helden Narr am 03.03.2013 12:18 Report Diesen Beitrag melden

        Seite wechseln?

        Also am Leid teilnehmen zu müssen und daran mitzuwirken.....toll

    • Manuel Santana am 03.03.2013 11:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Das Schlimme an der Sache

      Schlimm finde ich a der Diskussion eigentlich nur,dass der Mensch von heute gar nicht mehr weiß das unsere Spargelzeit erst in fast drei Monaten beginnt!Klar gibt es ne Nachfrage nach Erdbeeren,wenn sie einem knallrot aus der Schale anlachen.Dass jetzt aber Federkohl(wer weiss ohne google noch was das ist?)noch im frisch im Garten wächst wurde vergessen. Da ja auch unsere Keller heute viel zu warm sind,kann man in ihnen nicht mal mehr Kartoffeln lagern!Alles muss immer frisch und prall aussehen,dass verschrumpelte alte Kartoffeln vom Herbst für einige Gerichte besser schmecken ignoriert mann.

      • autark am 03.03.2013 12:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        wie wahr...

        dem kann ich nur 100% zustimmen. und ich hab federkohl im garten und bin grad dabei die anstehende gartensaison zu planen. macht bei solchen nachrichten natürlich noch mehr spass :)

      • Guni am 03.03.2013 12:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Absolut richtig!

        Habe vorgestern Spargeln aus Mexico versucht... geschmacklich KEIN Vergleich zu SaisonSpargeln!

    • Marco Schällibaum am 03.03.2013 11:28 Report Diesen Beitrag melden

      Wo ein Angebot, da Nachfrage

      Oder: Wo ein Angebot, da Nachfrage. Ich glaube nicht, dass jemand sich beschweren würde, wenn im Winter keine Erdbeeren angeboten würden. Aber wenns halt welche hat, kaufen bestimmte Leute auch.

    • Annabodo am 03.03.2013 11:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      China

      Was ärgert ihr euch bald kommt sowieso alles aus China

      • Ulkig am 03.03.2013 11:59 Report Diesen Beitrag melden

        Ja genau

        und alles enthält dann irgend ein Gift! Sonst kann man die Europäer ja nicht "abbauen".

      • Roger am 03.03.2013 12:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        China?

        Wenn dann China auf unserem Gemüse draufsteht kommt das Zeug dann von Afrika, weil China im grossen Stil Land kauft. Wenigstens alles vom gleichen Planeten.

    • Jürg Greiff am 03.03.2013 11:25 Report Diesen Beitrag melden

      Empörungh?

      Wo liegt das Problem? Jetzt wird wieder geschrieen was das Zeugs hält, der SKS findetd das "skandalös" und fordert einen Anbau in der Schweiz. Nur, wer stellt diese enorme Anbaufläche für Setzlinge zur Verfügung? Man will nur das Beste, ist aber nicht in der Lage, die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Weniger Empörung zur Schau stellen wäre ehrlicher.

    • Peter W. am 03.03.2013 11:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Erst alles Lesen

      Super, in der Überschrift steht das Wort Bio und alle lästern darüber, ohne anscheinend den Artikel gelesen zu haben. Beim Bio sind nur die ersten Setzlinge betroffen - was durchaus Sinn macht - während praktisch die ganze Jahresernte beim konventionellen Anbau betroffen ist.

      • Beat U. am 03.03.2013 12:19 Report Diesen Beitrag melden

        Lesen und verstehen

        Ja Peter, es scheinen nicht alle fähig zu sein, richtig zu lesen und dann auch noch zu verstehen, was sie lesen. Fällt mir auch immer wieder auf.

    • Weisser Wolf am 03.03.2013 11:20 Report Diesen Beitrag melden

      Komischer Artikel

      Da steht doch im Untertitel, dass fast alles Schweizer Gemüse im Ausland gross wird. Nach Lektüre des ganzen Artikel habe ich kein Wort gesehen, dass Gemüse im Ausland gross wird, es wird nur von Setzlingen geschrieben, die aber eben in der Schweiz gross werden. Da werde mal einer schlau!?!

      • Grauwolf am 03.03.2013 12:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Leserverarschung durch die Redaktion

        bin ganz deiner Meinung.voellig falsche ueberschrift.

    • Claudia am 03.03.2013 11:20 Report Diesen Beitrag melden

      Betrug am Kunden

      Ich will Gemüse welches hier angesät wurde, hier Saison hat und hier gross wird.... alles andere akzeptiere ich als Kunde nicht als Schweizer Gemüse. Ich kaufe Schweizer Gemüse eben auch weil es kurze Transportwege hat. Das was hier abgeht ist Betrug am Kunden und dies noch vom Staat bewilligt. "Pfui" kann man da nur sagen. Gott sei Dank kann ich vieles selbst ansähen und anbauen... so muss ich diesen umweltfeindlichen Betrug nicht unterstützen. Da macht es dann keinen Unterschied mehr ob der Setzling oder das ausgewachsene Gemüse aus Marokko kommt....beides hat eine entsprechende CO2-Bilanz.

      • Gruss am 03.03.2013 12:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Bio und CO2

        Da haben Sie aber nichts verstanden von Bio. Bio hat nichts zu tun mit kürzeren Fahrwegen. Im Gegenteil: Bei Bio ist die CO2 Bilanz meistens noch schlechter.

      • Peter M. am 03.03.2013 12:17 Report Diesen Beitrag melden

        Wo sieht man das?

        Woran sieht man denn beim Gemüse im Laden, dass der Samen oder der Setzling auch aus der Schweiz war? Sind Sie nicht etwas blauäugig?

    • michel b. am 03.03.2013 11:18 Report Diesen Beitrag melden

      Nachhaltiges Denken

      Schweiz hat kein Platz? So ein Seich, Deutschland ist dran Gewächshäuser auf riesigen Flachdächer zu bauen, was wir auch genügend haben und mit der Abwärme, diese Gewächshäuse zu heizen. Funktioniert bestens und wir nützen wieder ungenutze Fläche. Die Statik vorher natürlich berechnen lassen. Aber eben der Konsument meckert nur, anstatt mal auf die Barikaden zu gehen und andere Lösungen zu verlangen. Wir brauchen wieder gute Denker in der Jugend, aber leider stosse ich auf viele taube Ohren bei meinen Kollegen. Alle ist es wichtiger für die nächste C-Klasse oder ein 5er zu kaufen.

    • Stefan Korrodi am 03.03.2013 11:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ich wil die Wahl

      Ich hätte gern die Wahl zwischen echtem schweizer Gemüse und fast echtem. Wenn der name Swiss made einmal schaden genommen hat, werden Produzenten das bereuen.

    • Der Beobachter am 03.03.2013 11:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Gewächshäuser?

      Der Wahnsinn ist für mich der Transport. Mit Gewächshäusern, die z.B. mit der Abwärme von Industrieanlagen, Rechenzentren und Kraftwerken beheizt werden, müsste es doch auch bei und gehen. Bei der Raumplanung müsste halt etwas mehr überlegt werden.

    • Manuel Lehmann am 03.03.2013 11:14 Report Diesen Beitrag melden

      Gemüseabo mit Schweizer Setzlingen

      Ich weiss mal wieder, wieso ich ein Gemüseabo habe und sogar mal selber beim Setzlinge ziehen helfe.

    • Baba am 03.03.2013 11:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      auch die frische Saefte

      Welche frische Saefte sind doch "Frisch", die im markt ueberall verkauft werden. Es ich arbeite selber mit den frischen Saefte, gibt viel zum Lachen.

    • Kritiker am 03.03.2013 11:10 Report Diesen Beitrag melden

      Dieses Land kann 3-4 Mio ernähren

      und der Rest wird vom AUSLAND durchgefüttert. Wenn man sein Land derart übervölkert wie wir das gemacht haben dann ist das eine logische Folge und niemand darf sich darüber aufhalten, nachhaltig ist absolut anders!

      • Vicki am 03.03.2013 12:01 Report Diesen Beitrag melden

        Die Araber leben

        dann alle hier und wir bekommen dann alles vor dort. Verrückte Welt! Ist auf jedenfall toll für die, dann können sie uns erpressen. Entweder so oder kein Food!

      • salvi santo am 03.03.2013 12:17 Report Diesen Beitrag melden

        Danke

        Absolut korrekt! Bester Beitrag, Danke!!!

    • Beat Schneider am 03.03.2013 11:08 Report Diesen Beitrag melden

      Aussaugen

      Was viel schlimmer ist, als dass die Setzlinge aus dem Ausland kommt, dass wir Afrika regelrecht aussaugen. Tausende Quadratkilometer fruchtbares Land wird genutzt um uns Europäer durchzufüttern. Kein Wunder, dass so viele Afrikaner zu uns flüchten. Wir futtern ihnen schlicht das ganze essen weg.

      • Veronika am 03.03.2013 12:04 Report Diesen Beitrag melden

        Die befürworter

        sehen das so. Sie haben dort arbeit. Unter Ihnen können sie das Essen nicht finanzieren. Wir können es finanzieren. Die Finanzen gehen dann zu Ihnen...dann gibts auch für Sie Marktwirtschaft. Meine Lösung, die Weltbank gibt Ihnen Kredite und Sie können selber starten. Allerdings müssten sie vorher einiges ändern.

    • Tempi am 03.03.2013 11:05 Report Diesen Beitrag melden

      Schockiert!

      Ich bezahle gerne etwas mehr für regionale Bio-Qualität. Im Glauben, dass die Pflanzen wirklich aus der Schweiz kommen. Dass Saatgut eingekauft werden muss, leuchtet mir ein. Aber warum man die Setzlinge auf einem ANDEREN KONTINENT aufziehen muss, ist mir schleierhaft. Auch wenn CO2-technisch eher besser abschneidet - für mich ein Skandal! Meine Güte - diese Globalisierung geht mir langsam aber sicher extrem auf den Keks!

      • Jürg Greiff am 03.03.2013 11:58 Report Diesen Beitrag melden

        Wenn....

        Wenn Sie soviel Grund und Boden hätten um diese Setzlinen in der Schweiz zu ziehen, wäre das alles kein Problem. Also bitte zuerst nachdenken und erst dann sich aufregen!

    • bob meier am 03.03.2013 11:02 Report Diesen Beitrag melden

      Selber Denken!

      Glaubt ihr wirklich noch an irgendetwas was euch vorgegaukelt wird (Werbung)? Wenn es um Geld geht werden wir so oder so immer über den Tisch gezogen. Fangt mal an selber zu Denken.

    • Mr. F am 03.03.2013 10:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      konsumentenverlangen.. ha ha

      wer sagt eigentlich immer, dass wir immer und alles ganzjährig verlangen?? ich finde es echt doof das dieses argument immer und immer wieder verwendet wird. persönlich kaufe ich lieber saisonell ein und kauf mir nich jetzt schon erdbeeren die aus spanien kommen (coop)!!!

    • Esther am 03.03.2013 10:58 Report Diesen Beitrag melden

      Der Jahreszeit entsprechend...

      In unserer Klimazone haben wir einheimische Sommergemüse wie Tomten, Gurken, Blattsalate. Im Winter schmackhafte Lagergemüse wie Rüebli, Sellerie, Wirsing. Sich endlich wieder darauf besinnen und geniessen...

    • Antti am 03.03.2013 10:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Gemüsebrei

      Ich bin Vegi und hab bis jetzt noch gelacht über all die Fleischskandale. Nun bleibt mir der Broccoli buchstäblich im Hals stecken. Unser Lebensmittelgeschäft ist einfach nur noch pervers von A bis Z.

      • Gabriela am 03.03.2013 12:05 Report Diesen Beitrag melden

        So ist es

        mir bleibt nicht nur mein Broccoli stecken. Habe heute gebruncht und mich gefragt woher dies alles kommt. Drauf stand "Suisse" habe immer darauf geachtet. Aber jetzt?

    • Grufti am 03.03.2013 10:52 Report Diesen Beitrag melden

      Unsinn

      Jetzt ist aber genug! Das ist an den Haaren herbei gezogen! Habt ihr noch bessere Themen???? Man kann auch alles verteufeln! Wie doof sind wir eigentlich, nur weil man jetzt da etwas in der Lasagne gefunden hat muss man sofort auf den Zug aufspringen und jedes noch so unsinnige Ding auf den Tisch bringen! Ist doch gut wenn die Leute in Afrika Arbeit mit dem anziehen von Gemüsesetzlingen haben! Ist auch Arbeit! Kauft euer Gemüse halt auf dem Bauernmarkt!

    • Susanne am 03.03.2013 10:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Salatwurst

      Da haben wir den Salat! Vielleicht auch einen Pferdewurstsalat?

    • Ivo Steinmann am 03.03.2013 10:48 Report Diesen Beitrag melden

      Ignorante Schweizer

      Wer glaubt, dass man immer mehr Land in der Schweiz zubauen kann und damit sämtliches Produktionsland für die Bauern entzieht, der soll sich nicht wundern. Logisch kann man auf unseren Felder nicht auch noch die Zöglinge anziehen, das würde viel zu lange dauern.

    • Ruth Gafner am 03.03.2013 10:42 Report Diesen Beitrag melden

      Unglaublich

      Und dann die Transportwege. Mein Gott, was das kostet. Zudem wird die Umwelt damit enorm belastet. Dies nur deshalb, dass der Konsument so früh wie möglich sein BIO Gemüse essen kann.

      • Fleischesser am 03.03.2013 11:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Angebot/Nachfrage

        Wenn der Transport wirklich so teuer wäre, würde es ja niemand machen. Wer halt zu jeder Jahreszeit alles haben will bekommt es auch. Woher es kommt überlegen die wenigsten.

      • Rita Waldmaier am 03.03.2013 12:22 Report Diesen Beitrag melden

        Kanalisations-Düngung

        Auch nicht Bio Gemüse ist ziemlich sicher davon betroffen! Schnittlauch im Winter z.B. aus Aegypten ist keine Seltenheit. Haben Sie sich schon mal gefragt, mit was in Afrika gewässert wird? Ich habe schon gehört mit dem Abwasser inkl. Toilette also en Guete allerseits.

    • Boykott am 03.03.2013 10:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Konsumententäuschungs Abzocke

      Genug swissness, ich kaufen ab sofort in Deutschland. Auch skandale, ja, dafür billiger. Der Laden mit dem Label aus der Region für die Region hat mich gesehen als Konsumenten!

      • fredihinz am 03.03.2013 11:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        jetzt darfst du....

        ...ohne schlechtes gewissen konsumieren, was du willst nur weil du nichts aus afrika willst...wie hast dus so mit deiner einstellung zur NATION?

      • Leo am 03.03.2013 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Blöde Argumentation!

        Lösung: wenn schon schlecht, dann billiger?.... Toll!! Wie wärs, wenn du statt in Deutschland bei einem Bauern deiner Nähe, den du ev. sogar kennst, einkaufen würdest??? Ach ja, geht ja nicht.... da müsste man erst drauf kommen und Deutschland ist sicher näher...!!

    • Rübli Züchter am 03.03.2013 10:41 Report Diesen Beitrag melden

      Wirtschaft gleich Profit

      Schliesslich wollen täglich mehr Menschen alles und jeder zeit zur verfügung haben, auch noch möglichst billig. Dem gegenüber stehen die, die viel Geld verdienen wollen.....

    • Bio-Bauer am 03.03.2013 10:37 Report Diesen Beitrag melden

      Wohlstands-"Gesellschaft"

      Der Konsument ist doch selber schuld wenn er betrogen wird. Wer ist es denn der ausserhalb der Saison Kopfsalat, Lauch, Erdbeeren, Orangen .... etc. kaufen will ? Früher gab es das Gemüse und die Früchte der laufenden Saison ... heute muss alles das ganze Jahr durch Saison haben ... also lieber Konsument wundere Dich nicht, Du willst ja über den Tisch gezogen werden !

      • Claudio Thaler am 03.03.2013 11:38 Report Diesen Beitrag melden

        Wann ist denn die Saison?

        Ich weiss gar nicht mehr, wann was überhaupt Saison hat. Vielleicht müsste ich mal auf dem Flohmarkt ein altes Bauernbuch besorgen. :-)

    • Therese am 03.03.2013 10:36 Report Diesen Beitrag melden

      Afrika na und?

      Ist mir doch egal von wo das Essen kommt, hauptsache wir haben genug davon.

      • Claudia am 03.03.2013 11:32 Report Diesen Beitrag melden

        Und die Menschen in Afrika?

        Und die Menschen in Afrika haben zuwenig weil wir für unseren Wohlstand ihren fruchtbaren Boden belegen. Gemüse kann man auch hier ziehen und je nach Saison eben verkaufen. Wir haben genug und in Afrika hungern die Menschen. Solch eine Einstellung wie Ihre ist schlimm.

    • Patric.B am 03.03.2013 10:36 Report Diesen Beitrag melden

      Bio was denn sonst? ^^

      Ist ja klar da man bei Bio Produkten strengere Vorschriften hat mit gift spritzen wirds halt im Ausland gemacht :) das auch Verbraucher täuschung und Betrug... geht nicht mehr lange haben es hoffentlich alle kapiert und lassen die bio Produkte im Gestell verroten. wer bio will muss währen der Saison zu seinem Bauer des Vertrauens gehen.

    • Thomas am 03.03.2013 10:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Luxusproblemchen

      Nehmt mal die rosa brille ab . Wo ist das problem wenn der setzling aus marocco oder sonstwo kommt Wer will dann gemüse oder früchte das ganz jahr durch obwohl keine saison dafür ist.... Genau solche leute wie ihr

      • Claudia am 03.03.2013 11:33 Report Diesen Beitrag melden

        Nein, nach Saison....

        Nein, ich kaufe nach Saison und wenn steht "aus der Schweiz" dann will ich auch, dass es von A-Z aus der Schweiz kommt mit guter Oekobilanz. Keine gelagerten Aepfel und keine Setzlinge aus Marokko etc. Es gibt Menschen die machen sich Gedanken um die Umwelt und ich will nicht vom Produzenten, dem Verkäufer etc. belogen werden.

    • Thomi am 03.03.2013 10:33 Report Diesen Beitrag melden

      Realistisch bleiben!

      Es geht nicht ohne Importe von Rohstoffen und Lebensmittel aus dem Ausland. Die Schweiz hat schon lange nicht mehr die Möglichkeit sich selbst aus der landwirtschaftlichen Nutzfläche zu ernähren. Damit das möglich wäre müsste die Schweizerbevölkerung um die Hälfte reduziert werden. Es wird ja auch das Bio Schweizerfleisch mit ca. 80% ausländischem Import-Getreide produziert. Auch das ist nachher Swiss Garantie!! Das positive am ganzen ist, dass damit wenigstens der Boden nach Bio Richtlinien bearbeitet ,und nicht mit Spritzmitteln und Kunstdünger belastet wird. Ohne Importe verhungern wir!!!

    • j.b. am 03.03.2013 10:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      jamert

      ..nur, ihr wollt dass bio gemüse, rindfleisch etc. vollständig in der schweiz produziert wird noch dazu mit regeln mit denen es den tieren besser geht als manchem asylbewerber. wenn das fleisch bzw. das gemüse dann total teuer ist weil die produktionskosten steigen, kauft ihr wider in deutschland dass billigfleisch...

    • maik_m am 03.03.2013 10:32 Report Diesen Beitrag melden

      NÖRGELE........

      ich denke um zu "nörgeln" gibt es überall die MÖGLICHKEIT. Wenn die Gemüsebauern die Setzlinge selbst ziehen würden, wäre wohl das Endprodukt verständlicherweise doppelt so teuer und die Konsumenten um 80% weniger. Für mich ist es Bio, wenn das Produkt, nach dem Pflanzen in die Erde, nach den Bio vorgaben gehegt und gepflegt werden. Ich bin froh und dankbar, dass die Biobauern diesen Mehraufwand in kauf nehmen. Für den eigenen Garten sind die Setzlinge sicher auch nicht reine Schweizer. Aber das was der Hobbygärtner daraus macht. Ich selbst vertraue den Biobauern mehr als den Bundesräten.

    • Gian-Filip Semadeni am 03.03.2013 10:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Lösung

      Man müsste das Gemüse anders deklarieren: Schweizer Biogemüse mit Migrationshintergrund ;-)

      • Nika am 03.03.2013 14:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Migrationshintergrund

        So geil :)) made my day !!!

    • Zürich am 03.03.2013 10:30 Report Diesen Beitrag melden

      Richard Keller

      Gerade im Bereich Bio wird in den nächsten Monaten vermutlich noch einiges aufgedeckt. Da liegen bei Betrug und solchen Machenschaften wie oben einfach die höchsten Profite drinnen. Es gibt heute de facto keinen Lebensbereic mehr, der nicht vom Profitdenken dominiert ist.

    • Chris am 03.03.2013 10:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Darf nicht wahr sein

      Wie ist das möglich das in Afrika so viele Menschen verhungern und wir unser Gemüse, auch wenn es nur Setzlinge sind von da beziehen!

      • logi am 03.03.2013 10:40 Report Diesen Beitrag melden

        Afrika

        Nordafrika ist nicht ganz Afrika :)

      • Jan Z am 03.03.2013 10:42 Report Diesen Beitrag melden

        Na wie wohl...

        Doch sehr naiv die Frage, aber hier nochmals die Antwort auf alle Fragen: Y$

      • Schorsch Gaggo am 03.03.2013 10:44 Report Diesen Beitrag melden

        Hunger in Afrika

        Afrika ist nun mal nicht gleich Afrika. Es ist niemandem damit geholfen, wenn man alle in denselben Topf wirft. (Oder war Dein Beitrag ironisch gemeint?) Aber klar, die Marokkaner könnten ihre Setzlinge natürlich auch nach Äthiopien liefern oder sonstwohin, wo echter Hunger herrscht. Nur ob diese Setzlinge dort auch etwas nützen, wage ich zu bezweifeln.

      • Ivo Steinmann am 03.03.2013 10:44 Report Diesen Beitrag melden

        Distanzen!

        In der Gegend von Marokko verhungern nicht viele Menschen. Der Teil von Afrika, wo viele Menschen verhungern ist viel weiter weg von Marokko als die Schweiz von Marokko entfernt ist. Zudem verhungern dort viele Menschen, weil sie einfach zuviel Nachwuchst produzieren, im Wissen dass zu wenig Nahrung da ist.

      • SumoSulsi am 03.03.2013 10:47 Report Diesen Beitrag melden

        Tja ...

        Indem dass Subventionierte Nahrungsmittellieferungen aus der EU und anderen Grossstaaten trotz einer tausenden Kilometer langen Reise immer noch günstiger ist als einheimisch Produzierte Lebensmittel. Somit wird die Entwicklung in 3. Welt Staaten künstlich verunmöglicht und die Abhängigkeit von westlichen Staaten gefördert ... Macht ist doch etwas schönes :)

      • Oldie am 03.03.2013 10:54 Report Diesen Beitrag melden

        Darf nicht wahr sein

        Weil wir es bezahlen können und die Leute in Arika eben nicht

      • Dome am 03.03.2013 10:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Afrika ist gross

        Afrika ist ein grosser Kontinent... und Marokko gehört nicht zu den Ländern, wo Leute verhungern. Aber Ihr Grundgedanke stimmt. Nahrung aus Länder zu beziehen, wo Leute verhungern, wäre sicher falsch. Übrigens kauft Nestlé Wasserquellen in Gebieten auf, wo die Leute dann kein Zugang mehr zu sauberem Wasser haben... Das ist bedenklicher

      • bruno am 03.03.2013 10:59 Report Diesen Beitrag melden

        na warum wohl?

        weil wir die kohle haben und die nicht ! so einfach ist das nun mal. afrika wäre sehr reich wären nicht diktatoren an der macht, die es erlauben das ausländische unternehmen das land auszubeuten. das geld landet dann in der hohlen hand der regierungen........und den ausländischen firmen.

      • El Aleman am 03.03.2013 10:59 Report Diesen Beitrag melden

        Dummes Cliché

        In Marokko verhungert niemand.

      • wildprovider am 03.03.2013 11:01 Report Diesen Beitrag melden

        genau das

        naja in marokko verhungert halt niemand, aber trotzdem ist es genau das!

      • Nadel Stich am 03.03.2013 11:01 Report Diesen Beitrag melden

        Besser informieren

        In Marokko verhungert niemand. Und Setzlinge in der Sahelzone aufzuziehen, geht wohl nicht. Nur auf die Tränendrüsen drücken, wenn's auch gerechtfertigt ist. Gell.

      • Jane Peterer am 03.03.2013 11:04 Report Diesen Beitrag melden

        Antwort an Chris "Darf nicht wahr sein"

        Chris, leider werden riesige Afrikanische Laendereien von den internationalen Lebensmittelfirmen aufgekauft. Dort wird produziert, was man in Europa teuer verkaufen kann, z.b. Ananas, Beeren und anscheinend auch Gemuesesetzlinge. Da bleibt den Einheimischen kein Acker mehr uebrig fuer das Essen der eigenen Leute zu produzieren. Ich halte dies fuer "Moderne Sklaverei." Jane

      • Pouletflügeli am 03.03.2013 11:12 Report Diesen Beitrag melden

        Nicht nur für uns

        auch für unser Schlachtvieh kommt das Gemüse aus Afrika (z.B. Mais).

      • Weisser Wolf am 03.03.2013 11:18 Report Diesen Beitrag melden

        und die Blumen aus Afrika!?

        Grosse Flächen in Afrika werden auch mit Schnittblumen bepflanzt, damit wir's in der Stube ein wenig hübscher haben. V.a. diese Flächen würden gescheiter mit Essbarem bebaut!

      • Telli am 03.03.2013 11:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Schwindel

        Die Menschen verhungern wegen dem verzinsten Geldsystem. Nicht weil es von etwas "zu wenig" gibt. Das ist ein Spiel, das alle Nationen mitspielen. Transport von Landgütern ist absurd. Und das Argument, man müsste ansonsten Gewächshäüser beheizen, ist schlicht inakzeptabel. Es gibt genug Alternativen.

      • Rösli Köhl am 03.03.2013 11:44 Report Diesen Beitrag melden

        Und Spanisches Gemüse wird...

        ...in Afrika verkauft und zwar billiger als es die Einheimischen Bauern produzieren können. Ist kein Witz sondern Realität. Schaut euch mal "We feed the World" an.

    • helga am 03.03.2013 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      fun fact

      manches gemüse von weit weit her ist umweltfreundlicher als regionales gemüse. einfach regional kaufen und sich freuen ist ein quatsch!

      • Stefan Weber am 03.03.2013 10:50 Report Diesen Beitrag melden

        Helga

        nun ja Helga, man/Frau, kann sich selbst mit solchen ignoranten Entschuldigungen raus-reden um sein eigenes Einkaufsverhalten zu rechtfertigen, mit der Realität hat das aber wenig zu tun!

      • Max Müller am 03.03.2013 11:05 Report Diesen Beitrag melden

        wohl wahr

        jop, wieso hier künstlich wärmen/"besonnen" wenn es in anderen Ländern halt einfach wärmer und sonniger ist. Zudem ist auch ein schweizer Produkt nicht automatisch besser als ausländische. Klar herrscht hier ein hoher Standard, allerdings gibt es auch in der Schweiz schwarze Schafe.

    • beat der hausmann am 03.03.2013 10:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      jaja

      am besten wir kaufen wieder beim nachbarn ein:-) dorfmetzg, bauer mueller, baeckerei schweizer. also ich werde das tun. oft trifft man auch bekannte und weiss auch gleich wer was mit wem :-)

      • Beat Schneider am 03.03.2013 11:02 Report Diesen Beitrag melden

        Realität

        Und woher nimmt der Bauer Müller seine Setzlinge her? Lieber Herr Hausmann, 99% aller Setzlinge kommen aus dem Ausland. Egal ob Bio oder nicht. Auch die Setzlinge welche sie aus dem coop migros, Obi, gartenmarkt ect. kommen aus dem Ausland. In der Schweiz gibt es weder genügend Platz noch ideale Temperaturen um so viele Setzlinge jederzeit zu produzieren.

      • Just ME am 03.03.2013 11:06 Report Diesen Beitrag melden

        Stimmt

        Du hast sowas von Recht!

      • Franzli am 03.03.2013 11:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Bravo

        Super! Das finde ich die richtige einstellung!

    • Claste am 03.03.2013 10:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Schummellabel

      Bei swiss garantie dürfen die produkte doch auch aus den uns umgrenzenden ländern stammen. Wen's interessiert: bei swiss garantie unter grenzzonen schauen.

    • No Bio am 03.03.2013 10:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Welch ein Witz

      Bio, Swiss Made, Swiss Garantie, ein solcher Witz ist dies, wird nur benutzt um richtig Kasse zu machen, dabei ist die Qualität gegenüber anderen Produkten äusserst fragwürdig. Ich umgehe wenn möglich beim Einkauf diese Produkte, reine Abzocke ist das meiner Meinung nach.

      • huynh luan am 03.03.2013 11:10 Report Diesen Beitrag melden

        etikettenschwindel

        und abzocke unter dem deckmäntelchen "gutes zu tun", aber nur für den produzenten. solange keine deklarationspflicht für den eigentlichen ursprungsort pflicht ist bleibt das alles profitorientier schall & rauch mit support von väterchen staat.

    • Gourmet am 03.03.2013 10:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Darum kaufe ich nichts, wo Bio draufsteht!

      Ist doch wahr, Bio ist kein Qualitätsstandard! Es wird einfach mehr Geld verlangt, wenn die Rüebli noch dreckig sind, und Bio draufsteht im Laden...

      • toine us züri am 03.03.2013 10:33 Report Diesen Beitrag melden

        nicht nur das

        wenn ich Bio kaufe, ist das Gemüse meist verdorben, wenn ich zuhause ankomme.

      • Eduardi am 03.03.2013 10:40 Report Diesen Beitrag melden

        Nicht verstanden?

        Das ganze hat nichts mit Bio ja oder nein zu tun! Es geht schlicht darum, dass ALLE Setzlinge nicht aus der Schweiz kommen

      • Peter am 03.03.2013 11:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Erst lesen...

        Während beim Bio nur die ersten Setzlinge aus dem Ausland stammt, wird praktisch das ganze herkömmlich angebaute Gemüse so importiert.

    • Pius W. am 03.03.2013 10:09 Report Diesen Beitrag melden

      Umdenken

      Ich schlage vor, die Studien in umgekehrter Richtung zu machen und zu fragen: WO bitte werden wir als Konsumenten nicht betrogen? Wieder mal typisch: Es wird nur zugegeben, was herausgefunden wird. Von TRANSPARENZ keine Spur.

      • Camilla Jörgensen am 03.03.2013 10:31 Report Diesen Beitrag melden

        Umdenken

        Bravo,so denke ich auch!

    • Hr_Schmidt am 03.03.2013 10:09 Report Diesen Beitrag melden

      Aus meinem Garten

      Ich sage auch, die Tomaten sind aus meinem Garten, auch wenn ich die Setzlinge in der Landi gekauft habe. Trotzdem sollte man auf lange Transportwegen verzichten. Diese verstopfen die Strassen und schaden der Luftqualität.

      • Ueli M. am 03.03.2013 12:14 Report Diesen Beitrag melden

        Und so weiter und so fort

        Und die Landi hat die Setzlinge aus Afrika?

      • Hr_Schmidt am 03.03.2013 14:01 Report Diesen Beitrag melden

        @Ueli M.

        Wundern würde es mich jedenfalls nicht...

    • MaRio am 03.03.2013 10:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Verfügbarkeit

      Wenn der Konsument halt eine ganzjährige verfügbarkeit erwartet...

      • Mirijam am 03.03.2013 10:39 Report Diesen Beitrag melden

        alles unnütz.

        Genau Mario. Wenn ich schon nur daran denke; Kartoffeln aus Ägypetn, Erdbeeren aus Spanien, Spargeln aus Peru. Kann der Mensch wirklich nicht mehr warten bis das bei uns wächst? Also an mir verdient bei solchen Produkten keiner was.

      • Peter M. am 03.03.2013 12:16 Report Diesen Beitrag melden

        Richtig lesen, bitte

        @MaRio Nein, darum geht es hier nicht - sondern darum, dass z.B. der "Schweizer Lauch" - also zur richtigen Zeit - als Setzlinge aus Afrika kommt.

    • Andreas W am 03.03.2013 10:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Öko 

      Wir müssen bereit sein mehr für unser essen zu bezahlen. Unsre Bauern fördern, selbstversorge sein zu min.70%. Künstliche umweltfreundliche Ökösysteme bauen. Techniken Gibt es schon dafür. Der Markt muss in der CH bereit sein mehr zu bezahlen für wirklich swissmade

      • Eduarde am 03.03.2013 10:41 Report Diesen Beitrag melden

        Witz

        Wir zahlen jetzt schon, als ob alles von hier wäre! Reine Abzocke!

      • alternativeseite.ch am 03.03.2013 10:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Selbstversorgung

        Das mit der Selbstversorgung gefällt mir...

    • Th Kramer am 03.03.2013 10:04 Report Diesen Beitrag melden

      Nichts und niemand sagt einem die Wahrhe

      Von wegen ökologisch besser abschneiden, wenn der Zuwachs in der Schweiz passiert (im Winter) dann werden dafür bestimmt auch Gewächshäuser benötigt. Dann könnne die Setzlinge auch in der Schweiz angebaut werden. Dass das Saatgut nicht aus der Schweiz kommt damit kann ich leben, das der Zuwachs aber nicht hier geschiet eher nicht, bei einem SWISS MADE Product. Sonst kann ich gleich (BIO) Gemüse aus dem Ausland kaufen welches hierher kekarrt wurde, dann weis ich jedenfalls dass ich bekomme wofür ich bezahle.

    • Alfred Eisler am 03.03.2013 10:02 Report Diesen Beitrag melden

      Wen wunderts !

      Das ganze BIO Theater ist nur lachhaft! Wer Bio kauft hat weniger Geschmack für mehr Geld. Und mit Bio Label lässt sich auch mehr verdienen!

      • Flitz Flosch am 03.03.2013 10:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        weniger Geschmack?!

        Weniger Geschmack würde ich nicht sagen! Zudem müsst Bio Gemüse nicht gespritz sein, sonit ist's sicher gesünder als anderes Gemüse

    • Fredi Müller am 03.03.2013 10:01 Report Diesen Beitrag melden

      Wer sich informiert, ist im Vorteil

      So so - was für eine Überraschung!? Nicht für den, der sich informiert. Die Welt will betrogen sein. Die Realität sieht anders aus, als sich das die verträumten Bio-Vegi-Oeko-Anhänger vorstellen. Man will Bio, aber bitte auch alles zu jeder Zeit und immer, wenn man Lust darauf hat. Wo, wer, was, wie herstellt ist nebensächlich, hauptsächlich man bekommt mit dem Bio-Label die Absolution.

      • alternativeseite am 03.03.2013 10:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Eigenverantwortung 

        oder kauft saisonal vom Bauern aus der Region. Und geht auch mal im Betrieb vorbei und schaut sich den persönlich an....

      • Erich Chartmain am 03.03.2013 11:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Demeter

        Das trifft den Nagel auf den Kopf. Das Demeter Label ist das einzige für das sich Geld ausgeben lohnt.

    • Christoph Geiser am 03.03.2013 10:00 Report Diesen Beitrag melden

      Wo auch sonst?

      Es ist nun mal eine Tatsache, dass wir 3x zu wenig Nahrungsmittel produzieren können, um die Einwohner des Landes zu ernähren. Das Problem wird durch falsche Subventionsanreize verstärkt und kostet uns mehr als Sozialhile und IV zusammen. Da müssen halt andere verhungern. Vorerst, der Zeitpunkt wird kommen, da werden diese Nahrungsmittel nicht mehr zu uns gelangen können. Geht wahrscheinlich nicht mehr lange.

    • reto underer am 03.03.2013 09:59 Report Diesen Beitrag melden

      Lügen über lügen

      blödsin ich ziehe auch mein lauch und alles was in den nächsten wochen in den Garten kommt, zuhause im treibhaus ! Und das geht super !

    • Eros Corino am 03.03.2013 09:58 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig,

      da diese Länder es mit dem ökologischem Anbau ja so genau nehmen.

    • Silvia Belp am 03.03.2013 09:57 Report Diesen Beitrag melden

      Woher denn

      Das Gemüse aus dem eigenen Garten ist demzufolge auch nicht rein schweizerischer, weil der Samen auch aus irgendwoher kommt.

    • Joe am 03.03.2013 09:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wenn wir ...

      ... weniger Vielfalt akzeptieren würden, wäre dies ein richtiger Schritt in Sachen Umweltverträglichkeit. Man Bedenke die Umweltverschmutzung wegen der Transportwege, Trinkwasserverschwendung wegen des Klimas, und, und, und. Wir müssen Umdenken.

      • Roger Müller am 03.03.2013 10:30 Report Diesen Beitrag melden

        Saisongemüse

        Richtig! Nur leider haben wir wohl verlernt, wie wir mit Saisongemüse umgehen. Wie wir es möglichst lange lagern, welche Gerichte wir daraus zubereiten, wie wir trotz weniger verfügbarer Sorten Abwechslung in die Speisekarte bringen. Es fängt schon damit an, dass wir nicht mehr abschätzen können, wann ein Produkt "wirklich" abgelaufen ist...

    • Pedro am 03.03.2013 09:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Na ja

      Immerhin besser und sinnvoller als z.b. trauben und tropenfruechte das ganze jahr einzufliegen. dabei entsteht null wertschoepfung in der schweiz - abgesehen von marge

    • Valentin am 03.03.2013 09:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Es geht einmal mehr rein nur ums Geld!

      Dass es im Winter bei uns keine Tomaten gibt, entspricht dem Grundgedanke von Bio. Die Ausrede der Grossverteiler, dass die Konsumenten die Tomaten verlangen stimmt nicht. Es geht einmal mehr rein nur ums Geld!

      • Hoba am 03.03.2013 10:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Aber

        Aber die Tomaten werden ja trotzdem gekauft, auch von Bio-Kundschaft.

      • Dome am 03.03.2013 10:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Wintertomaten sind keine Tomaten

        Im Winter gibt es auch keine Tomaten. Es gibt vielleich so rote Dinger, die aussehen wie Tomaten. Aber wir essen ja Gemüse wegendem Geschmack und nicht wegen dem Auss ehen und diese Dinger schmecken nun wirklich nach nichts...

      • Tina Loba am 03.03.2013 10:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Hors Sol

        Ich würde die Kunden gerne sehen, die am Morgen im Laden stehen und es gibt keine Tomaten, Gurken, Zucchetti usw... :-) Über die Wintermonate hätten die FüGü-Abteilungen ein ziemlich eingeschränktes Angebot was wohl die wenigsten Kunden erfreuen würde. Auch Sie nicht!

      • Mirijam am 03.03.2013 10:43 Report Diesen Beitrag melden

        Tomaten die nach nichts riechen

        Es sind ja nicht nur die Tomaten. Nimmt mal die Fibel hervor wo drin steht was JETZT aktuell ist.

      • alternativeseite.ch am 03.03.2013 10:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Nicht Bio - Regio

        Bio darf importiert werden, aber nur per Schiff und nicht per Flugzeug! Im Artikel geht es um die Deklaration aus der Region, hat nichts mit Bio zu tun. PS: kann es sein, dass der gleiche Detailhandelskonzern der darin verwickelt ist, die Bio Knospe Suisse durch ein eigenes, abgeschwächtes Label ersetzt hat?

    • Micha Maier am 03.03.2013 09:51 Report Diesen Beitrag melden

      Ist doch ok

      Das sehe ich jetzt nicht unbedingt als Problem an, immerhin wird die Pflanze quasi in der Schweiz gross, und nimmt die meisten Nährstoffe hier aus dem Boden. Schade sind natürlich die langen Transportwege, aber wo viele Menschen sind, wird viel gegessen, und da kommen auch diese Transportwege dazu.

    • Werner am 03.03.2013 09:47 Report Diesen Beitrag melden

      Transportkosten ...

      Warum ist das BIO, wenn für die Transporte so viel Treibstoffe verbraucht werden? Man sollte das mal einrechnen.

      • W.A. am 03.03.2013 10:19 Report Diesen Beitrag melden

        Warum ist das BIO ....

        weil anscheinend BIO keine Öko-Bilanz kennt. Es muss ja nur die Kasse klingeln.

      • El Maco am 03.03.2013 10:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Oekobilanz

        Stichwort " Oekobilanz", manche würden sich wundern.

      • helga am 03.03.2013 10:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        fun fact

        mit den heutigen mitteln: transportkosten und umweltbelastung = 0

    • Peter Lyss am 03.03.2013 09:46 Report Diesen Beitrag melden

      Beschiss

      Täglich grüsst das Murmeltier. Täglich werden wir über den Tisch gezogen. Wir könnten kaum etwas essen ohne es zu hinterfragen.

      • ykarus am 03.03.2013 10:27 Report Diesen Beitrag melden

        Absolut naiv

        Wie kann man so naiv sein, und Tomaten im Winter nicht zu hinterfragen????? Ist doch in unseren Breitengraden gar nicht möglich, ohne viel Energie zu verschwenden mit Beheizen von Treibhäusern

    • liker am 03.03.2013 09:44 Report Diesen Beitrag melden

      hilfe

      was ich schade finde ist diese globalisierung. Es ist zwar gut aber wir menschen wollen einfach zuviel. Was passiert mit Nahrung die die konsumenten nicht kaufen? Ganz einfach es landet im Abfall. Einfach nur grauenhaft! Viele schätzen den Wert nicht mehr ein!

    • Ralph Schibler am 03.03.2013 09:40 Report Diesen Beitrag melden

      Nur unechte Bio-Produkte sind gut ..

      Ich meide BIO-Produkte, wo's nur geht. Qualitativ ist BIO vielfach das schlechtere Produkt. Das Siegel BIO wird hauptsächlich nur verwendet, damit die Gewinn-Margen höher ausfallen.

      • Cindy am 03.03.2013 10:11 Report Diesen Beitrag melden

        genau

        du schreibst genau das was ich denke. Danke!!

      • biomio am 03.03.2013 10:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        quatsch

        und ich stecke mein geld unters kopfkissen, weil die banken damit eh nur die boni ihrer chefs bezahlen.

      • Dome am 03.03.2013 10:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        Rüebli

        Haben Sie schon einmal Bio-Rüebli mit Nichtbio-Rüebli verglichen? Bio ist definitiv viel besser! Knackig und geschmackvoller... Aber stimmt schon, bei anderem Gemüse oder Früchten schmeckt vieleich das Bioprodukt weniger gut

      • OsiWahn am 03.03.2013 10:46 Report Diesen Beitrag melden

        Meide ruhig weiter

        dann bleiben die besseren Sachen für die anderen. Nur weil der gesamte Prozess nicht perfekt ist, ist doch nicht das ganze Produkt schlecht. Und wenn ich lese, wie viele hier schreiben, dass es ja ganz schlecht wäre, wenn durch den Transport Schadstoffe ausgestossen werden, glaubt ihr, der Strom für Treibhäuser ist ohne Umweltbelastung hergestellt? Es gelten einfach zwei wichtige Regeln: Kaufe regional UND kaufe saisonal. Spargel aus Mexiko ist umweltpolitischer Schwachsinn, nur um das ganze Jahr Spargel zu bekommen.