Heuschnupfen - jeder zweite leidet stark

Quelle:
Blogverzeichnis
Heuschnupfen - jeder Zweite leidet stark


85 Prozent der Allergiker haben Heuschnupfen. Wie die Leser mit ihren Unverträglichkeiten umgehen und welche sie am schlimmsten finden, zeigen unsere Umfrageergebnisse.

Der Frühling ist endlich da! Doch mit dieser freudigen Nachricht melden sich auch die Pollen zurück. Ein Horror für rund 1,2 Millionen Menschen in der Schweiz, die laut Angaben des Allergiezentrums Schweiz eine Pollenallergie haben. Eine nicht-repräsentativen Umfrage von 20 Minuten Online, an der 2013 Personen teilgenommen haben, zeigt, dass 85 Prozent aller Allergiker unter Heuschnupfen leiden.

Lebensmittel-, Hausstaub- und Tierhaarallergien sind etwa gleich häufig vertreten mit einem Anteil von je einem knappen Drittel. Doch nur in den seltensten Fällen (17 Prozent) ist die Allergie angeboren. Wer also bisher davon verschont wurde, ist nicht unbedingt auf der sicheren Seite - eine Allergie kann jederzeit noch auftauchen: 35 Prozent der Befragten bekamen ihre Allergie im Kindesalter, bei 19 Prozent fing es in der Pubertät an, 16 Prozent waren zwischen 15 und 20 Jahre alt. 28 Prozent hingegen waren bereits 20 oder älter, als die Allergiesymptome erstmals bei ihnen auftraten.

Die Hälfte der Pollenallergiker leidet stark: Auf die Frage «Wie schlimm ist der Heuschnupfen bei Ihnen?» gab jeder Zweite den Wert vier oder fünf an, wobei die Skala von 1 (= gar nicht schlimm) bis 5 (= sehr schlimm) reichte. Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass 66 Prozent ein Anti-Allergikum gegen den Heuschnupfen einnehmen. 47 Prozent benutzen ausserdem Augentropfen und 41 Prozent ein Nasenspray. Lediglich jeder Zehnte unternimmt gar nichts dagegen. Wie unangenehm und unbeliebt der Heuschnupfen ist, zeigen auch die Ergebnisse unseres Duells: Auf Platz vier und fünf der unbeliebtesten Allergien landeten Bäume und Gräser (siehe Bildstrecke oben).

Hausstauballergie stört nicht besonders

Unter den Personen, die gewisse Nahrungsmittel nicht vertragen, reagieren die meisten allergisch auf Nüsse (50 Prozent), auf gewisse Früchte (41 Prozent) und auf Milchprodukte (31 Prozent). Bei 42 Prozent hält sich die Unverträglichkeit aber so sehr in Grenzen, dass sie die entsprechenden Lebensmittel trotzdem manchmal essen. Alle anderen verzichten ganz darauf. Bei 12 Prozent ist die Allergie sogar so schlimm, dass es beim Konsum zu einem allergischen Schock kommt. Besonders eingeschränkt fühlen sich die Betroffenen aber dennoch nicht. Lediglich jeder Vierte gab an, sich im Alltag stark oder sehr stark eingeschränkt zu fühlen aufgrund der Lebensmittelunverträglichkeit. Alle anderen antworteten «nicht besonders» oder sogar «gar nicht».

Noch weniger gestört fühlen sich offenbar die Personen, die unter einer Hausstauballergie leiden. Vier von fünf geben an, dass sie dadurch nur wenig oder quasi gar nicht eingeschränkt werden in ihrem Alltag. Dieses Ergebnis überrascht, wenn man betrachtet, dass 57 Prozent der Betroffenen keinen Teppichboden zu Hause haben können, 42 Prozent besondere Bettdecken und Kissen und 33 Prozent eine spezielle Matratze brauchen. Jeder Vierte nimmt zudem ein Anti-Allergikum deswegen. Und auch laut unseres Duells findet ein Grossteil der Leser, dass diese Allergie besonders schlimm sein muss - von 34 abgefragten Dingen landete der Hausstaub auf Platz zwei.

Stellen Sie Ihre Fragen!

Um ihre Unverträglichkeit ganz loszuwerden und nicht mehr nur die Symptome eindämmen zu können, sind gerade 17 Prozent der Allergiker dabei, eine Desensibilisierung zu machen. Weitere vier Prozent haben dies vor. Ein knappes Drittel würde dies vielleicht tun. Alle restlichen Betroffenen - und damit fast jeder Zweite - wird eher keine oder auf keinen Fall eine solche Behandlung durchführen lassen.



Die Heuschnupfenzeit ist in vollem Gange. Haben Sie zu dem Thema eine Frage, die Sie gerne einem Experten stellen würden? Dann schreiben Sie diese ins untenstehende Kommentarfeld. Je nach Resonanz bieten wir Ihnen in den kommenden Tagen ein Experten-Interview oder sogar Experten-Live-Chat zum Thema.



http://www.20min.ch/community/stories/story/14691751

Krankheits-Symptome sind Zeichen von Mangel. Gesunde Menschen haben keinen Heuschnupfen.

Mangel haben die meisten Menschen durch falsche Ernährung und Übersäuerung.

Anstelle von Brot und Spiele würden sich diese besser dem Wissen um eine gesunde und nachhaltige Ernährung und damit der Gesundheit Zeit nehmen.