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Paradigmenwechsel: Der Wissenschaftswahn - Warum der Materialismus ausgedient hat

 

Es muß ein Paradigmenwechsel her! Die westliche, reduktionistische, materialistische Wissenschaft muß reformiert werden, sonst bringt sie die Menschheit und Mutter Erde um. Die unbekannten Naturgesetze müssen erforscht werden, damit wir nicht die Natur zerstören, sondern ihr helfen. Der Biochemiker Rupert Sheldrake, der die morphogenetischen Felder postuliert, fordert in seinem neuesten Buch die Abschaffung der Dogmen der Wissenschaft:

"Doch in dieser zweiten Dekade des einundzwanzigsten Jahrhunderts - Wissenschaft und Technik scheinen den Gipfel ihrer Macht erreicht zu haben, ihr Einfluss hat sich über die ganze Welt ausgebreitet, und niemand, so scheint es, kann mehr an ihrem Sieg zweifeln - tauchen überrschend gravierende innere Probleme auf. Die meisten Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass man diesen Problemen mit noch mehr Forschung nach etablierten Verfahren beikommen wird, während andere, darunter auch ich, Symptome eines tieferen Übels darin erkennen.

In diesem Buch vertrete ich die Ansicht, dass die Naturwissenschaft von ihren eigenen jahrhundertealten und inzwischen zu Dogmen verhärteten Annahmen ausgebremst wird. Wissenschaft wäre ohne diese Annahmen besser dran, nämlich freier und interessanter, sie würde mehr Spaß machen.

Der größte Wahn der Wissenschaften besteht in der Annahme, sie wüssten bereits die Antworten. Zwar müssten die Details noch ausgearbeitet werden, aber im Prinzip seien die Grundprobleme gelöst.

Heutige Wissenschaft ruht auf der Annahme, Realität sei grundsätzlich materieller oder physikalischer Natur. Es gibt materielle Wirklichkeit und sonst nichts. Bewusstsein ist ein Nebenprodukt der physischen Gehirntätigkeit. Materie ist ohne Bewußtsein. Der Evolution liegt kein Plan zugrunde. Gott existiert nur als Idee im Menschengeist, das heißt in menschlichen Köpfen.

Solche Grundüberzeugungen sind von großer Macht, aber nicht weil die Wissenschaftler kritisch über sie nachdächten, sondern weil sie es eben nicht tun. Natürlich, die Fakten der Naturwissenschaft, die angewandten wissenschaftlichen Verfahren und das, was an Technik daraus hervorgeht, sind etwas sehr Reales, doch das hinter dem herkömmlichen wissenschaftlichen Denken stehende Glaubenssystem ist ein in der Ideengeschichte des neunzehnten Jahrhunderts verwurzelter Glaube.

Dies ist ein Buch FÜR die Wissenschaft. Ich wünsche mir die Naturwissenschaften weniger dogmatisch und dafür wissenschaftlicher. Die Naturwissenschaften werden, davon bin ich überzeugt, wie neugeboren sein, wenn sie sich von ihren einengenden Dogmen freimachen."

Dr. Rupert Sheldrake: "Der Wissenschaftswahn - Warum der Materialismus ausgedient hat", München 2012, S. 15-16.

 

Weiterführend: http://www.sheldrake.org/Deutsch/index.html