Agrarfreihandel

Migros-Boss Herbert Bolliger findet Schweizer Lebensmittel viel zu teuer und will deshalb subito Agrarfreihandel mit der EU.

 

Migros-Chef Herbert Bolliger findes es gemäss "Sonntagszeitung" falsch, nur über Währungsdifferenzen bei internationalen Markenprodukten zu diskutieren. Er fordert, dass der Agrarfreihandel mit der EU vorangetrieben wird.

Es sei zwar richtig dafür zu sorgen, dass importierte Güter billiger würden. „Aber ich frage Sie: Wie viele Deos oder Sonnencremes kaufen Sie pro Woche? Und wie viel Fleisch und Milchprodukte?“ so Bolliger wörtlich im Interview mit der Sonntagszeitung.

Er sehe deshalb den grössten Handlungsbedarf bei den Schweizer Landwirtschaftsprodukten. Diese seien im Vergleich zu den Produkten aus dem Ausland zu teuer. Die Schweiz habe noch immer zu viele Schutzzölle. „Wir sollten so rasch wie möglich die Diskussion um ein EU-Freihandelsabkommen in der Landwirtschaft wieder aufnehmen - auch wenn das auf Widerstand stösst“, lautet Bolligers Forderung.

Auf die Bemerkung, dass viele Kunden für Produkte aus dem Inland beispielsweise wegen der besseren Tierhaltung mehr zu zahlen bereit seien, meint er: "Ja, das ist auch wichtig und gut, aber wie viel macht der Mehrwert aus? 20 Prozent? Fleisch kostet in der Schweiz jedoch zwei- bis dreimal so viel wie in Deutschland.“ Dieses Thema sollte man seiner Meinung nach aufgreifen, auch wenn es vor den Wahlen ein politischcens Minenfeld sei. 



    
  Gemäss Presse sollen folgende Massnahmen getroffen oder sind folgende Massnahmen durchgeführt worden, zu denen ich einige Fragen aufwerfen will:  
    

 

Bundesrat Schneider-Ammann will 2 Milliarden Franken zielführend einsetzen!

 

Was heisst das konkret? Wer soll Geld erhalten?  Welche Ziele sollen verfolgt werden? Welche Zeichen soll gesetzt werden - "Beschwichtigung?"  Vertröstung? Zeit schinden, um nach "oben abzusprechen"?

 

Alles ist nur warme Luft, die die CO2-Debatte noch mehr anheizt...

 

Direktzahlungen aller EU-Mitgliedstaaten im Netz

Mit Großbritannien hat Anfang August der letzte verbleibende EU-Mitgliedstaat Zahlen zu den an Großbetriebe überwiesenen Direktzahlungen und anderen Agrarsubventionen wieder öffentlich zugänglich ins Internet gestellt.

 

Hier ist der Beweis: Zahlungen an Grossbetriebe - wo bleiben die Kleinbetriebe?

 

Hilfspaket: Noch keine Zusage für Hilfe an Bauern

Bereits in drei Wochen will der Bundesrat dem Parlament das Hilfspaket gegen den starken Franken vorlegen.

 

"So ging ein Treffen der Milch- und Käsebranche mit Bundesrat Johann Schneider am Mittwoch offenbar ergebnislos aus. «Das Gespräch verlief konstruktiv, aber ohne konkretes Ergebnis»"

 

Wofür erhalten diese Politiker überhaupt ein Gehalt? Für Ergebnislose Besprechungen? Für leere Versprechungen? Für konstruktive Besprechungen, deren Inhalt strukturlos ist?

 

Generell ist die Frage zu stellen:

 

Wir soll ein Laien-Gremium (BR) über agrarpolitische Entscheide befinden, wenn sie erstens keine Fachkompetenz hat und zweitens die betroffenen Wirtschaftskreise (Landwirtschaft in diesem Fall) in sich zerstritten sind und keine Perspektive aufzeigen kann zur Lösung des Problems?

 

Die falschen Leute am falschen Platz!!! Bald stehen National- und Ständeratswahlen und danach Bundesratswahlen ins Haus.

 

Unsere Henker bringen uns dazu, unsere Henker selber zu wählen!

    
     

Kommentar:

 

Wenn der Agrarfreihandel beschlossen und eröffnet wird, dann ist der Schweizer Bauer «erledigt» - «unter dem Boden» - «vernichtet.»

 

Das geht so schnell, dass die Konzerne in der Übergangszeit den Nachschub der Versorgung bei weitem noch nicht schaffen und es zu einem akuten Versorgungsengpass kommen muss.

 

Dann müsste der Bund die verlorenen Arbeitsplätze im Sozial-Netz auffangen, die Banken machen es ja auch. Die entlassen zum Sparen ja auch hunderte, wenn nicht tausende von Arbeitnehmern.

 

Unsere Landwirtschaft wird dann auf einen Schlag industrialisiert und der Bauer stirbt aus.

 

Dann würde Mnosanto Einzug halten und unsere fruchtbaren Äcker wären nur noch gen-manipulierte, antibiotische und nährstofflose Mahlzeiten-Hülsen produzierende Flächen, die unbrauchbar werden für einen nachhaltigen Anbau.

 

Das ist der Grund, weshalb die Selbstversorgung in der Region unter Zusammenschluss der prouzenten und Konsumenten, wie die vielerorts erfolgreich eingeführten "StadtLandNetz-werke" es vormachen.

 

Dadurch werden die überhöht margenfressenden Zwischenhändler vermieden, ebenso wie die kostenfressenden und qualitätsmindernden Transportwege.

 

Der Konsument kennt seinen Produzenten, lernt sogar die Anbau, Pflege und Erntechnik und lernt vorallem die Wertschätzung der Arbeit auf dem Felde.

 

Der Konsument wird zum Schutzherrn der Produzenten und dessen Anbauland sowie Wächter über eine nachhaltige Qualitäts-Sicherung zum Schutze unserer Gesundheit.

 

Bauern tut euch zusammen!

Selbst unter Bauern finden sich die geldgeilen, profitsüchtigen und verantwortungslosen Wesen, die lieber den Konzernen, der Pharma, den gesteuerten Arenenberg-Richtlinien und -Befehle gehorchen, um an die Kohle ranzukommen, die nachweislich unsere Weltwirtschaft in die grösste Finanz- und Wirtschaftskriese geführt hat.

 

Und wir stehen erst am Anfang!

 

Noch haben wir die Möglichkeit das Steuer herumzureissen, dazu müssen sich aber alle Bauern, alle Konsumenten und alle Politiker, die die notwendige Sensibilität besitzen, zusammenschliessen und gegen die Machenschaften des Bundes vorgehen - wenn nötig mit der Heugabel!