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Essigfliege im Rebberg?

Essigfliege in Beeren- und Obstkulturen?

BauernZeitung 09.11.2012

Kirschessigfliege richtet Schäden in Kulturen an

Die Kirschessigfliege hat auch im Jahr 2012 Schäden an Beeren- und Obstkulturen angerichtet. Dank neuen Gegenmassnahmen fielen sie etwas geringer aus als im Vorjahr, wie die Forschungsanstalt Agroscope in Conthey VS am Donnerstag mitteilte. Im Jahr 2011 wurde der Obstschädling zum ersten Mal in der Schweiz entdeckt.

 

Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) befällt fast reife Beeren und Steinobst. Die Weibchen legen ihre Eier in die gesunden Früchte, die Larven ernähren sich vom Fruchtfleisch. Besonders gefährdet sind Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Kirschen und Zwetschgen.

Im Frühjahr 2012 haben Experten von Agroscope ein Überwachungsnetzwerk mit zehn Fallen pro Kanton in diversen gefährdeten Kulturen aufgezogen. Der Schädling trat im Frühling im Tessin auf und besiedelte dann das ganze Land. Am stärksten betroffen sind die Kantone Zürich, Graubünden, Waadt und Genf.

Unmittelbar nach dem Auftreten des Schädlings begann die Bekämpfung: Als Hygienemassnahmen wurden beschädigte und herabgefallene Früchte eingesammelt und vernichtet. Zudem ernteten die Landwirte in kürzeren Intervallen, damit keine für den Schädling attraktiven, überreifen Früchte vorhanden waren.

Ausserdem stellten die Forscher einen dichten Ring von Fallen um die Parzellen auf. Sie kontrollierten die Früchte wöchentlich, um die Wirksamkeit dieser Massenfallen zu überprüfen. Nur von Fall zu Fall wurde der Schädling in Parzellen mit Fruchtschäden chemisch bekämpft.

Dank dieser kombinierten Bekämpfungsstrategie konnten die Schäden begrenzt werden und waren deutlich weniger markant als im Vorjahr. Dies obwohl in den Fallen zahlreiche Fliegen eingefangen wurden.

Chemische Bekämpfung schwierig
Gegen die Kirschessigfliege liessen sich kaum chemische Mittel einsetzen, da das Insekt die Früchte oft kurz vor der Ernte befalle, sagte Andrea Leute vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) bei der Präsentation des Agrarberichts 2012, bei dem es auch um Pflanzenschutzmittel ging.

Mangels anderer Lösungen müssten die Kulturen wohl in Zukunft mit Netzen geschützt werden. Das sei bedauerlich. Die Konsumentinnen und Konsumenten müssten sich aber auch daran gewöhnen, dass Früchte trotz kleinen Flecken und anderen ästhetischen Mankos geniessbar seien.

Massimo Rocci ein bekannter Schweizer Kabaretist sagt es dauernd: "So isch es, u fetig!"

 

Wenn das alles ist, was die sieben gscheiten Agtotechniker im BLW oder in technischen Instituten wie Arenenberg im Kanton TG dazu wissen, dann frage ich mich wohl, was die den in den Technischen Schulen lernen, oder was ihnen beigebracht wird.

 

Dieser Lernstoff scheint etwas gar weit vom wirklichen Leben und der Land-Wirtschaft vorbei zu gehen oder geht sie vielleicht so nah an den chemischen Wirklichkeiten der Pharma vorbei, dass sie blind gemacht werden für natürliche Schutzmechanismen?

 

Das Dilemma in diesem Falle ist, dass die Chemie-Keule wegen des hohen Reifegrades und der kurz bevorstehenden Ernte und dann bereits dem Verzehr durch die Konsumenten zukommen.

 

Da kann man nicht mehr viel spritzen, abgesehen davon ist die Essigfliege auf den natürlichen biologischen Ablauf der reifenden Früchte ausgerichtet und erscheinen erst, wenn sie es für angebracht finden und nicht zum Zeitpunkt den der Landwirt gerne hätte oder meint zu haben.

 

Dass man mit einem natürlichen Mittel die Essigfliege vom Befall der reifen Früchte abhalten könnte, ist keinem der erwähnten sieben gscheiten Agrartechniker gekommen.

 

Sollen die Bauern den Schaden haben. Es ist wie beim Menschen, wo den Göttern in Weiss jeden Schachsinn kritik-los geglaubt wird. Dass diese Gilde aber nur auf den kurzfristigen Profit aus ist bekannt, denn gesunde Menschen bringen keinen Profit, also weiter DUMM und KRANK halten.

 

Mit Chemie gegen das Ungeziefer!

Weiter mit dem immer gleichen Blödsinn