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Hanf-Präparat hoch im Kurs

Feuerbrand

19. Juni 2012 20:34; Akt: 19.06.2012 20:40 Print

Hanf-Präparat bei Bauern hoch im KursHanf-Präparat bei Bauern hoch im Kurs

In der Ostschweiz grassiert wieder der Feuerbrand. Hanf-Aktivisten sind überzeugt: «Wir haben die Lösung.»

 

Allein im Thurgau mussten bisher rund 18 000 Bäume gerodet werden. Betroffen sind fast alle Anbauregionen, auch entlang dem Bodensee. Hier hatten die Behörden im Frühling die Empfehlung herausgegeben, auf den Einsatz des Antibiotikums Streptomycin zu verzichten. «Mit dem heutigen Wissen hätten wir wohl eine andere Empfehlung abgegeben», sagt Urs Müller vom Thurgauer Pflanzenschutzdienst.

 

Bauer Elmar Ullmann aus Eschenz kann mit den behördlichen Empfehlungen nicht viel anfangen. «Meinen Bäumen geht es prächtig», so der 55-Jährige. Seit Jahren behandelt er seine 191 Hochstämmer mit einem Hanf-Absud, gewonnen aus in Alkohol eingelegten Hanfpflanzen. «Doch mein Wissen scheint die Behörden nicht wirklich zu interessieren.»

 

Offen für Alternativen


Dafür interessieren sich laut Ullmann immer mehr Bauern für sein Hanf-Mittel: «Der diesjährige Feuerbrandbefall hat sie auf dem falschen Fuss erwischt, nun sind sie offen für Alternativen.» Zwei Anwendungen innerhalb von fünf Tagen würden genügen, um der Seuche den Garaus zu machen, so Ullmann.

 

Beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Frick ist man eher skeptisch: Laborversuche hätten keine Anhaltspunkte für eine hohe Wirksamkeit des Hanfs bei der Feuerbrandbekämpfung ergeben, heisst es dort. Daten aus Feldversuchen gebe es allerdings noch keine.

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Kommentar von Claudio Graf 25.07.2012

 

ich habe im Gegenteil den Eindruck, dass die Kommentare oder Anfragen absichtlich nicht publik gemacht wurden, weil da ein Maulkorb aufgedrückt wurde.

Mehr Antibiotika im Honig

Thurgauer Zeitung 14. Juli 2012

 

Pflanzen sind wie Menschen. Wer weiss davon, dass das Immunsystem verantwortlich dafür ist, dass der Mensch gesund ist oder bleibt? Wer weiss davon, dass der medizinierte Mensch mit Antibiotika dagegen resistent wird und sein Immunsystem degeneriert? Wie kann ein Mensch wieder gesund werden und ein widerstandsfähiges Immunsystem aufbauen? Mit Chemie oder mit naturbelassener Ernährung nach dem Grundastz von Hippokrates "Lass die Nahrung dein Heilmittel sein"?

 

Nun setzen wir das um auf die Problematik mit dem Feuerbrand, andern Schädlingen oder Krankheiten im landwirtschaftlichen Bereich. Macht es hier nach den letzten Zeilen Sinn, weiterhin Antibiotika zu verwenden? Wundert es da, dass die Krankheiten immer schlimmer werden, bzw. das Immunsystem der Pflanzen immer schwächer und deshalb anfälliger wird ?

 

Jeder einigermassen vernünftige Mensch mit etwas gesundem Menschenverstand (wenn das heute überhaupt noch möglich ist) muss doch zum Schluss kommen, dass es so nicht weitergehen kann!

 

Was machen aber die Bauern? Sie strecken die Ohren gegen den  Seerücken, wo ein Institut sich als "Wir sind der Beratungsdienst für die Thurgauer Landwirtschaft" bezeichnet.

Mehr Feuerbrand als letztes Jahr

ThurgauerZeitung 31.05.2012

Obstbaeume Zoom

Vom Feuerbrand befallene Äste sind dieses Jahr im Thurgau häufiger zu sehen. (Bild: Archivbild: Susann Basler)


Dieses Jahr tritt der Feuerbrand in Thurgauer Obstanlagen wieder vermehrt auf – nach zwei ruhigen Jahren. Besorgt sind die Obstbauern um die Hochstammbäume, wo sich der Befall noch nicht abschätzen lässt.

CHRISTOF WIDMER

 

FRAUENFELD. Ganz so glimpflich wie in den letzten Jahren kommen die Obstbauern 2012 wohl nicht davon. Der Feuerbrand hat diesen Frühling bessere Bedingungen gefunden, um sich auszubreiten. «Wir haben deutlich mehr Befall als in den letzten beiden Jahren», sagt Urs Müller vom Pflanzenschutzdienst des Bildungs- und Beratungszentrums Arenenberg. Stark betroffen sei bis jetzt das Grenzgebiet zu St. Gallen, unter anderem Freidorf und Hauptwil. Auch aus anderen Gemeinden ist Müller neuer Befall bekannt. Betroffen seien auch Obstanlagen, wo es in den letzten Jahren ruhig geblieben ist.

 

Das bestätigt auch Edwin Huber, Präsident der Thurgauer Obstbauern. «Ich finde allenthalben Befall.» Weder Huber noch Müller erwarten aber einen Flächenbrand, wie ihn der Thurgau in den Katastrophenjahren 2007 und 2008 erlebt hatte. Ganze Anlagen würden wohl nicht gerodet werden müssen, sagt Huber.

 

Angst um Hochstammbäume

Aussagen lassen sich bis jetzt nur zu den Niederstammanlagen machen. Beunruhigt sind Müller und Huber über die Hochstammobstbäume. Sie dürfen nicht mit dem Antibiotikum Streptomycin gegen Feuerbrand behandelt werden. Bei den Hochstämmern könne es unter Umständen zu grösserem Befall kommen, sagt Müller.

 

Erwischt hat es dieses Jahr vor allem spät blühende Gala-Apfelbäume. Je nach Lage waren ihre Blüten genau dann offen, als es Anfang Mai zu einem unvorhergesehenen Infektionstag kam. Wärme und Feuchtigkeit liessen die Feuerbrandbakterien so vermehren, dass sie neue Bäume über die Blüten infizieren konnten. Der Pflanzenschutzdienst hatte für diesen Tag aber Streptomycin nicht mehr freigegeben. Im nachhinein gesehen, hätte das Mittel damals freigegeben werden müssen, sagt Obstbauernpräsident Huber. Zum Zeitpunkt des Entscheids und aufgrund der damaligen Prognosen hätte er aber gleich gehandelt wie der Pflanzenschutzdienst, sagt Huber.

 

Verzicht auf Antibiotika

Wenig Feuerbrandbefall ist dem Pflanzenschutzdienst bisher aus den Gemeinden entlang des Sees gemeldet worden. Den Obstproduzenten dieser Regionen hatte der Dienst empfohlen, auf Streptomycin zu verzichten. Der grösste Teil der Bauern hielt sich an die Empfehlung (TZ vom 16. Mai). Damit blieb immerhin ein Drittel des Thurgauer Obstanbaugebiets mehrheitlich Streptomycin-frei. Dabei handle es sich weder um ein Experiment noch um einen Strategiewechsel, korrigiert Müller Meldungen, die jüngst in Schweizer Medien zirkuliert sind.

Es gehe darum, das Antibiotikum gezielt einzusetzen. Wo der Infektionsdruck nur noch gering ist, soll auf das Mittel verzichtet werden. Die Verzichtsempfehlung sei Folge der Thurgauer Strategie gegen den Feuerbrand, die in der intensiveren Obstbauzone auf Bekämpfung mit Rückschnitt oder Rodung befallener Bäume setze, um das Infektionspotenzial niedrig zu halten.

 

Solche Aussagen rufen die in der Vereinigung Hochstammobstbau Schweiz versammelten Kritiker der Strategie auf den Plan. Sie stellen den Sinn der Feuerbrandbekämpfung nach wie vor in Frage. Ob es starken Befall gebe oder nicht, hänge von der Zahl der Infektionstage ab, sagt Präsident Guido Schildknecht.

Auch Alternativen zu Antibiotika wirken

Tagblatt Online, 16. Mai 2012 07:09:00

Obstbaeume Zoom

Feuerbrand lässt Blätter und Blüten Welken. (Bild: Archivbild: Susann Basler)

Eine Studie der Universität Konstanz gibt den Kritikern des Streptomycin-Einsatzes zur Feuerbrandbekämpfung Aufwind. Ein Alternativpräparat erzielte einen ähnlich hohen Wirkungsgrad wie das Antibiotikum.

 

CHRISTOF WIDMER

 

FRAUENFELD. Nicht nur das umstrittene Antibiotikum Streptomycin bekämpft den Feuerbrand. Auch alternative Mittel können einen hohen Wirkungsgrad erreichen. Das zeigt eine neue Studie der Universität Konstanz im Auftrag des deutschen Bundesprogramms Ökologischer Landbau. Laut der Studie hat das Hefepräparat Blossom Protect einen Wirkungsgrad von 78 Prozent. Das Gesteinsmehlpräparat Myco-Sin reduziert den Feuerbrandbefall demnach um 61 Prozent. Zum Vergleich: Der Wirkungsgrad von Streptomycin liegt bei 85 Prozent.

 

Kritiker sehen sich bestätigt

Vor allem die gute Wirkung von Blossom Protect lässt aufhorchen. Kritiker des Streptomycin-Einsatzes sehen sich bestätigt. Man müsse sich fragen, ob der geringfügig bessere Wirkungsgrad von Streptomycin die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen aufwiegen könne, sagt Stephan Jaun, Leiter Information von Bio Suisse. Er spielt damit unter anderem auf die Entsorgung von mit Streptomycin belastetem Honig an. Immerhin zeige der Biolandbau, dass auch ohne Antibiotika Obst angebaut werden könne.

 

«Die Alternativpräparate haben eine Wirkung», bestätigt auch Feuerbrand-Experte Urs Müller vom kantonalen Pflanzenschutzdienst. Im Thurgau gehören sie deshalb zu den empfohlenen Mitteln zur Feuerbrandbekämpfung. Allerdings sei die Wirkung bei Blossom Protect unstetig, sagt Müller. Die Hefepilze brauchten Wärme und Zeit für die Vermehrung. Die Wirkung hänge von der Witterung ab. Myco-Sin wiederum habe den Nachteil, dass es die Blüten nur zwei Tage vor dem Feuerbrandbakterium schütze, sagt Müller. Das sei kurz. Zudem sei ein Wirkungsgrad von 61 Prozent tief.

 

Der Pflanzenschutzdienst hält darum am Antibiotikum Streptomycin fest – für die Hauptbehandlung der Obstanlagen an den Infektionstagen, wenn sich die Feuerbrandbakterien so stark vermehrt haben, dass sie neue Bäume befallen können. Die alternativen Mittel empfiehlt Müller für die Vorbehandlung, um den Infektionsdruck möglichst niedrig zu halten. Das hilft vor allem dann, wenn es mehr Infektionstage gibt, als die zwei vom Bund pro Anlage erlaubten Streptomycin-Einsätze abdecken können.

 

Auf Antibiotikum verzichtet

Eine Entspannung an der Feuerbrand-Front zeichnet sich derweil in einzelnen Regionen ab. Den Obstbauern in Mammern, Steckborn, Berlingen, Salenstein, Münsterlingen, Altnau, Güttingen, Kesswil, Uttwil und Hüttwilen hatte der Pflanzenschutzdienst dieses Jahr empfohlen, kein Streptomycin zu spritzen. Wegen der konsequenten Feuerbrandbekämpfung mit Rodung oder Rückschnitten befallener Bäume gibt es hier kaum mehr Bakterienherde. Die Behandlung mit den Alternativpräparaten reichte darum aus. Zwei Drittel der Betriebe hätten wohl auf das Antibiotikum verzichtet, schätzt Müller. Er hofft, dass er künftig noch in weiteren Regionen den Verzicht auf Streptomycin empfehlen kann.

 

Abkühlung lindert Feuerbrand

Tagblatt Online, 01. Mai 2012 01:09:17

Birnbaeume Zoom

Vollblust im Thurgau: Seit dem Wochenende blühen alle Obstbäume. Damit hat die kritische Zeit für die Feuerbrandbekämpfung begonnen. (Bild: Reto Martin)


Am Wochenende gab der kantonale Pflanzenschutzdienst das Antibiotikum Streptomycin gegen den Feuerbrand frei. Er hofft, dass es bei einem Einsatz bleibt. Dieses Jahr sind kaum so grosse Mengen verseuchten Honigs zu erwarten wie 2011.

 

CHRISTOF WIDMER

 

FRAUENFELD. Der Thurgau dürfte dieses Jahr mit einem blauen Auge davonkommen, was den Feuerbrand betrifft. Zwar waren über das Wochenende und am gestrigen Tag die Witterungsbedingungen erfüllt, damit die Feuerbrandbakterien neue Bäume befallen können. Urs Müller vom Pflanzenschutzdienst des Bildungs- und Beratungszentrums Arenenberg verweist aber auf die für die nächsten Tage prognostizierte Abkühlung. Fallen die Tagestemperaturen unter 18,3 Grad, kann sich das Bakterium nicht bis zum kritischen Mass vermehren.

 

Wenige kritische Tage

Treffen die Wetterprognosen wirklich zu, dürfte es je nach Standort bei den zwei bis drei Infektionstagen bleiben. Müller rechnet nämlich damit, dass Ende Woche die Bäume abblühen – dann können die Bakterien keine Bäume mehr befallen. In schlimmen Feuerbrandjahren gab es bis zu elf Infektionstage.

 

Die geringe Zahl der Infektionstage ist vor allem für die Hochstammobstbäume eine gute Nachricht. Anders als die kompakten Niederstammanlagen dürfen sie nicht mit dem hoch- wirksamen Antibiotikum Streptomycin behandelt werden.

 

Für die Niederstammanlagen gab der Pflanzenschutzdienst in der Nacht auf Sonntag und in der Nacht auf Montag Streptomycin frei – aber nur einmal pro Anlage. Vom Bund erlaubt wären zwei Behandlungen. Für den Fall, dass es doch noch zu weiteren Infektionstagen kommt, soll nicht alles Pulver verschossen sein, sagt Müller.

 

Spritzzeiten eingeschränkt

Erstmals hat der Pflanzenschutzdienst den Streptomycin-einsatz zudem stärker eingeschränkt, als er vom Bund aus müsste. In der Nacht auf Sonntag durften die Bauern das Mittel nur zwischen 21 und 6 Uhr statt von 20 bis 8 Uhr sprühen. Damit wurde dem Umstand Rechnung getragen, dass die Bienen am warmen Abend länger geflogen sind und mit dem Mittel hätten in Kontakt kommen können.

Diese Einschränkung sei für die Obstbauern kein Problem gewesen, sagt deren Präsident Edwin Huber. Wenn die Bienen fliegen, sei der Streptomycin-Einsatz so oder so verboten. Huber lobt die flexible Lösung für die Spritzzeiten. Falls Gewitter oder Sturm in der Nacht den Streptomycineinsatz zusätzlich einschränken, sei das grössere Zeitfenster nötig.

 

Positiv auf die Einschränkung reagiert Imker-Präsident René Stucki. Er war in den Entscheid einbezogen. «Es hat sich gezeigt, dass die neue Handhabe kein Papiertiger ist.» Obstbauern und Imker seien für die gegenseitigen Bedürfnisse sensibilisiert. «Ich bin der Meinung, dass die allermeisten Obstbauern sich an die Spritzzeiten halten», sagt Stucki.

Nicht nur darum geht Stucki davon aus, dass dieses Jahr nicht derart viel Honig wie letztes Jahr vernichtet werden muss. Damals wiesen 9 Tonnen Honig einen zu hohen Streptomycingehalt aus. Anders als im trockenen 2011 blühen jetzt die Obstbäume zusammen mit Löwenzahn oder Raps. Der Anteil an allenfalls belastetem Obstnektar im Honig dürfte deutlich geringer ausfallen. «Ich hoffe, dass 2011 ein Ausnahmejahr bleibt», sagt Stucki.

 

Weiter mit dem gleichen Blödsinn

Der letzte Bericht in der Thurgauer-Zeitung berichtet über einen zornigen Imker, aber lese selber:

 

Jeder Imker oder Obstbauer weiss, dass selbst mit den vorgeschlagenen Sprühzeiten von 21.30 bis 04.00 Uhr und dem Einfluss von Temperatur, Feuchtigkeit und Wind das Risiko der Antibiotika-Belastung nicht gebannt ist.

Die einzige Lösung ist das totale Verbot des Einsatzes von Streptomycin.

 

Wer immer noch der Meinung ist, dass keine Alternative vorhanden sei, hat sich noch nie wirklich bemüht, danach zu suchen.

 

Jörg Rechsteiner von Rothenhausen und Sulgen spritzt legal und kontrolliert durch Kanton und Bund mit Hanf-Tinktur gegen Feuerbrand.

 

Also Bauern, Obstanbauer, Imker tut euch doch endlich einmal zusammen und zieht an einem Strick zum Nutzen der Natur und der Wirtschaftlichkeit.

Bauern müssen entschädigen

Bauern müssen entschädigen  Tagblatt/Ostschweiz vom 11.01.2012

 

Bis anhin wurden Entschädigungen bezahlt, wenn auch ungenügend und unzureichend, nun ist Schluss damit. Solche Entschädigungen sind schlicht Schmiergelder, ist Bestechung, ist Gesetzeswidrig.

 

Obwohl die "Gesetzeshüter" um die Schädlichkeit und die Giftgkeit des eingesetzten Antibiotikas wissen, erlauben sie die Nutzung trotzdem. Nicht nur das, man weiss, dass es natürliche Gegenmittel gibt gegen Feuerbrand und vieles mehr, versucht das aber bedeckt zu halten oder verbreitet irreführende Gerüchte darüber.

 

Das ist meiner Beurteilung nach vorsätzlich und protektionistisch, die Pharma wird begünstigt und die Bauern müssen den Ertrags-Schaden selber bezahlen. Von den weiteren Auswirkungen in der Nahrungskette der Anti-Bio-tischen Behandlung ganz zu schweigen. Antibio heisst gegen das Leben und das ist ein absichtlicher Widerspruch zu unserer Bundesverfassung, wo es heisst Leib und Leben garantiert zu schützen.

 

Es ist Zeit, dass diese Verstösse aufhören und zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Dieser ganze Artikel vom Bundesamt, vom Ostschweizer Obstverband und deren Präsidenten ist doch eine Farce. Solche Leute sind unfähig und schaden Land und Volk - die gehören weggesperrt!

Im Thurgau muss tonnenweise Honig vernichtet werden

 

FRAUENFELD. Im Kanton Thurgau müssen rund 7,5 Tonnen Honig vernichtet werden. In 68 von 436 Proben wurden Rückstände des Antibiotikums Streptomycin festgestellt. Dieses wird im Obstbau gegen die Baumkrankheit Feuerbrand eingesetzt.

 

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Verschwendung - Schädigung - Mangelnde Wertschätzung

 

Überlegen wir uns einmal, wie dem Tageswerk tausender von Bienen  Wertschätzung entgegen gebracht wird.

 

Die "Vernichtung" der unterschiedlich angegebenen Anzahl Tonnen Bienenhonig, könnte meines Erachtens vermieden werden, weil dieser Honig für Produkte für äussere Anwendungen genutzt hätte werden können.

 

Aromabäder, Honigschaumbad, Peelingcremes, Gesichtsmasken, Reinigungscremes, Körperlotionen und Handcremes sind nur einige der bekannten Einsatzmöglichkeiten von solchem Honig.

 

Es ist längstens bekannt, dass Propolis (Bestandteil im Honig) entzündungshemmende, desinfizierende, pflegende und weitere sehr nützliche Eigenschaften zugesprochen wird. Wenn nicht für Menschen, dann doch für Tiere, könnte die wertvolle Ressource genutzt werden.

 

Aber nie und nimmer vernichtet!

 

Abgesehen davon könnte man damit den finanziellen Schaden für die Imker wesentlich geringer halten.

 

Müssen wir auch hier die offensichtliche und absichtliche Schwächung unserer Landwirtschaft vermuten?

 

Kommentar Claudio Graf

 

"Anti-Bio-tika" heisst ganz klar "Gegen das Leben"!

 

Wenn wunderts also, dass dieses Streptomycin unkontrollierte und "unerwartete" Auswirkung im Folgejahr zeigten. Die respektlose Verhaltensweise der Landwirte, die im Wissen der einerseits zum Teil wirkungslosen Verwendung von Anti-bio-tika und der ungewissen Folgen daraus ist verwerflich.

 

Selbst Landwirte in ihrer Geldgier sind auf dem Weg den Ast, auf dem sie sitzen, langsam aber sicher abzusägen...

 

SEID IHR EIGENTLICH NOCH BEI TROST?

 

Dabei gibt es erfolgreich eingesetzte Hanf-Tinkturen als knapp 1%ige- alkoholische oder wässrige Lösungen, die jeweils im April angemeldet werden können, um Genehmigung zu erlangen.

 

Nur kursieren leider unqualifizierte Gerüchte in der Bevölkerung und vor allem der Landwirte über dieses Thema.

 

Neues Mittel gegen Feuerbrand?

 

23.10.2007 - (lid) - Ein neues natürliches Pilzpräparat soll ab nächstem Jahr als Alternative zum umstrittenen Antibiotikum gegen die Obstbaumkrankheit Feuerbrand auf den Markt kommen. Ein Gesuch um Zulassung liegt beim Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) vor.