Milch-Politik

Die Milch-Lüge - NDR

Die Deutschen sind Weltspitze im Verzehr von Milchprodukten. Doch mittlerweile mehren sich die kritischen Stimmen. Milch steht unter Verdacht, Krankheiten auszulösen.

 

Die Volksmeinung ist danach völlig daneben, weil Milch schon lange nicht mehr das ist was sie früher einmal war. Sie ist in der Zwischenzeit derart umgebaut, dass sie Ursache für die Zivilisationskrankheiten sind. Unglaublich? ...nach diesem Film vielleicht bereits nicht mehr?

Emmi senkt den Milchpreis Bauern-Zeitung vom 03.08.2012

(Diesen Bericht habe ich erst erhalten, nach meinem folgenden Bericht, was mich in meiner Ansicht bestätigt)

 

Ihr verfüttert euch dem eigenen Henker!

Hallo Bauern und Nicht-Bauern sowie Konsumenten. An einem Podiums-Gespräch hat Nationalrat Peter Spuler klare Zeichen gesetzt, indem er die Bauern aufforderte, endlich einig zu werden und zusammen zustehen.

Denn solange die Bauern un-eins und verstritten sind, haben alle andern Interessengruppen Oberhand und sie werden diese behalten und euch noch den letzten Rest eures falschen Stolzes nehmen.

 

Der Stolz ist es, der euch nicht auf die andern Berufskollegen zugehen lässt, um euch mit diesen zu verständigen und die Kräfte zu bündeln.

Wenn die Landwirtschaft einmal ganz in den Händen der Multis und Konzerne ist, dann habt ihr nämlich nichts mehr zu melden. Wann begreift ihr das endlich.

Was machen DuPont, Bayer, Monsanto, Syngenta und damit auch die Überbringer dieser Produkte mit Euch - nichts als abhängig - wacht auf!

Die Kleinbauern sind schon seit Jahren bedroht und der SG Bauer berichtet in der Ausgabe 29 im Juli 2012 von 3,5 Bauernhöfe, die jeden Tag verschwinden. Ihr beansprucht doch, noch etwas gesunden Menschenverstand zu haben?
Aber könnt ihr auch rechnen? Weniger Bauern gleich weniger Milch - oder?
Aber nein - es wird immer mehr Milch produziert? Was ist wohl der Grund?

Die Milch-Kontingente werden für Geld weiterverkauft, anstelle dass man genau diese Menge weniger produziert und damit automatisch Tag für Tag weniger Milch produziert würde, womit die Milchschwemme ebenso automatisch zurück gehen würde. Nun hat der Bauer zwar etwas Geld erhalten für sein verkauftes Kontingent, das gereicht aber der ganzen Landwirtschaft zum S C H A D E N !

 

Jeder Betrieb, der eingeht oder aufhört, schadet den andern - das kann es doch nicht sein!

Gemäss einem Beitrag im SG Bauer sind zwischen 2001 und 2011 <12,859> Milchproduzenten verschwunden von ursprünglich 38,082 (25,223), einfach gerechnet ein Drittel!

Jeder KMU-Betrieb wird sich hüten, in einen übersättigten Markt zu produzieren. Logisch! Aber unsere Landwirtschaft erhöht durch falsche Überlegungen die Milchproduktion und wundert sich, weshalb der Preis zusammenfällt. Das wird noch unterstützt mit den Direktzahlungen - kein KMU Betrieb bekommt eine Direktzahlung.

Nun soll mir einer erklären, was an dieser Rechnung falsch ist. Rechnen - meine Damen Landwirtinnen und Herren Landwirte - keine Ausreden oder anderes Palaver !

10 Bauern saufen eindeutig mehr Bier oder Most als 5 Bauern.
Einzig die Geldgeilheit einiger Bauern und der sowieso schlaueren und cleveren Multi-Kopfjäger ist es zu verdanken, dass es soweit gekommen ist.

Grad haben wir den 721. Geburtstag der Schweizerischen Eigenossenschaft gefeiert, wo Demokratie und Freiheit die obersten Gebote sein sollten - aber was macht ihr. Ihr verkauft euer Land für ein Trinkgeld an euren eigenen Henker!

Ihr geht den Multis auf den Leim, weil ihr Dollars in den Augen habt und man euch blöd hält durch falsche Versprechen und Informationen.
 

 

Ich meine es, verdamt noch mal, sehr ernst. Wie früher die Habsburger die wackeren Männer in den drei Bünden gegeisselt haben, so macht es heute die Emmi, Thur Milch AG, der Bauernverband (ja auch der hilft da ganz kräftig mit) und andere Milchverbände.

Angeführt von SMP, BOM, BIG-M oder einigen andern schwergewichtigen Vorstandsmitglieder und Delegierten können euch schönreden und so viel Schrott erzählen, bis ihr weich werdet und lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach wählt.

Und genau das wollen die - euch kleinkriegen! Damit die den besseren Preis kriegen und noch mehr Kohle verdienen können. Durch die Hetzreden werdet ihr gegeneinander aufgebracht und jeder muss irgendwie schauen, wo er bleibt. Aber das ist zu kurzfristig gedacht!

Ihr seid die Milchproduzenten, ihr habt das Produkt in der Hand, ihr müsst nur zusammen stehen und wieder lernen, dass alle für einander einstehen müssen und die Querolanten und Preisbrecher entsprechend ächten.

Räumt zuerst einmal auf in den Verbänden in den Vereinen mit dem Filz und den Interessenbindungen, die nur dem eigenen Henker dienen. Alle diese Mechanismen werden gesteuert und dazu braucht es jemand, der sich steuern lässt.

Alt Bundesrat Christoph Blocher hat ein seiner Rede gesagt, dass die Gefahr von INNEN kommt - genau - sie kommt von Euch selber. Es gibt Kräfte in unserem Land, die würden uns am liebsten heute als erst morgen an die EU verkaufen.
Und unsere Landwirte und Bauern, die Garanten für das Essen auf dem Tisch, sind drauf und dran, sich und damit das Volk zu verkaufen - Das heisst doch Verrat? oder nicht?

Wenn jemand das eigene Volk verkauft, was wird mit dem gemacht? Ich prophezeihe schon lange, dass die Bauern geschlossen und einig zusammen mit den Heugabeln nach Bern müssen, um den 7 Zwergen den Marsch zu blasen.

Also der Vorschlag von Josef Kunz - die Milchproduktion genauso zurückzufahren, wie die Bauernhöfe eingegangen sind 2010, dann geht es unseren Bauern wieder besser.  Die Produktionskosten von 100 Rappen pro Liter Milch beim Landwirt müssen dessen Existenz sichern, keiner darf ausscheren. Die Futterproduktion soll im eigenen Land erfolgen, Futtermittel-Importe sollen verboten werden, damit wird die Ernährungs-Souveränität wieder zurückgeholt wird, Saatgut soll im eigenen Land gezogen und gentechfrei gehalten werden.

 

Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, welches Futter das bessere ist - es ist ganz klar das frische grüne Gras, womit die Kühe gesunder, langlebiger bleiben und somit weniger Produktionsausfälle, weniger Krankheitskosten und dazu noch weniger Personalkosten produzieren. Erneut ist ein Bericht darüber zu lesen in der Sonntagszeitung vom 5. August 2012.

Die Landwirtschaft der Schweiz kann sich nur und ausschliesslich mit der Qualität hervorheben. Die Konsumenten werden immer sensibler und erkennen, dass die Ernährung die Grundlage der Gesundheit ist. Damit ist der Konsument auch bereit, dafür etwas mehr zu bezahlen.

Schaut euch doch einmal um, die Nahrungsmittel-Industrie macht nur noch wertlose Nahrungshülsen, die krank machen, dann kommt die Pharma und verkauft Medikamente, die nicht heilen, sondern den Umsatz für die Schulmedizin und die Pharma hoch halten, die Ressourcen werden immer mehr verfälscht, die Konsumenten werden angelogen und alles über den Preis verkauft - und alle fallen darauf herein. Was ist das anders als <Dumm>?

Wer kommt auf die geniale Idee bei einem solchen Milchüberschuss zuzulassen, dass weniger als 100% eigene Milch in einem Produkt sein darf, damit es sich als Swissness bezeichnen darf. Der Name der Schweiz wird missbraucht und die Qualität wird immer schlechter, Swissness wird schöngeredet und Schlechtes als Gutes verkauft.

 

Hinter solchen Gedanken stehen nur Gewinnsucht, Unterdrückung, Markt- und Konsumenten-Manipulation.
 

Erkennen wir unsere Werte, kämpfen dafür und bekommen dafür auch einen Wert.

Füttert den eigenen Henker.pdf
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Die BOM (Branchen-Organisation Milch) macht, bis es kracht!

 

Leserbrief von Werner Salzmann, Mülchi (Ehrenpräsident BZS) vom 5.2.2010 anlässlich Unstimmigkeiten mit und bei der Brachen-Organisation Milch.