Mein letzter Säure-Schub

In der Folge werden einige Bilder gezeigt, die von meinen rechten Fuss, unterschenkel und Oberschenkel im Zeitraum von Ende November 2011 bis April 2012 stammen.

 

Während dieser Zeit hat sich bei mir ein äusserst starkes und hartnäckiges Ekzem oder eine Allergie eingestellt, was ich mit Eigen-Therapie habe behandeln können.

 

Ich bin dem Leben äusserst dankbar, dass ich diese Erfahrung habe machen dürfen und mir schlussendlich wieder zur Genesung geholfen hat.

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Im Oktober 2011 begann bei mir eine ganz agressive Allergie zuerst mit einer Schwellung, anschliessendem nassen Austritt beim rechten Fussknöchel, was sich unaufhaltsam immer höher ausgebreitet hat. Durch die Kenntnisse der Ausscheidungsfähgkeit der Haut und deren Funktion dem Körper als Austritts-Ventil zu nutzen, war mir erneut klar, dass es sich um einen weiteren Säure-Schub handeln musste, der den Körper verlassen, bzw. entgiften wollte.

 

Jeder andere wäre zum Arzt gerannt und hätte mit tausend-prozentiger Sicherheit eine Kortison-Behandlung eingefangen.

 

Symptom-Bekämpfung.

 

Das wollte ich definitiv nicht! Ich bin seit Frühjahr 1998 nicht mehr (NIE mehr) beim Arzt gewesen, weil ich das Glück hatte, mit Lotti einer ebenso interessierten und engagierten Streiterin für die Gesundheit und die entsprechenden vorsorglichen Massnahmen echt gute Unterstützung zu erhalten.

 

Für mich war also ebenso klar, dass sich durch einen unbekannten Auslöser eine Allergie gebildet haben musste, die erfahrungsgemäss auch durch einen Mangel an Vitalstoffen gefördert wird. Da ich den Auslöser nicht kannte und auch den Mangel nicht genau eruieren konnte, war ich darauf angewiesen mittels Einschränkungsverfahren den Sünder zu ermitteln. Das ist grundsätzlich genau das gleiche Verfahren, dass die Schullmedizin mittels Allergie-Testverfahren ebenso zu finden hofft, es meist aber bei der Hoffnungbleibt. Der Grund ist ebenso einfach wie perfid: wonach nicht gesucht wird, kann nicht gefunden werden.

 

Ich habe nicht nach Auslösern gesucht sondern begonnen die Nahrungsmittel-Aufnahme einzuschränken. Ich habe begonnen mit dem Meiden von:

 

  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Kohl Kabis
  • Lauch

 

Die Symptome sind schwächer geworden, das heisst eine leichte Besserung ist eingetreten und bei Wiederverwendung (ich habe gerade mal Pesto und Knoblauch- Butter gemacht und natürlich auch probiert) innerhalb einer Viertelstunde sehr starke Symptome wieder aufgetreten sind. Die Rötungen sind sehr schnell zu erhabenen Schwellungen wie aufgeblasen worden und haben entsetzlich gejuckt. (siehe Fotos von den Oberschenkeln)

 

Durch stundenlange Recherchen im Internet habe ich gefunden, dass eine Gluten-Allergie derartige Symptome hervorrufen könnten und somit habe ich mich mit «glutenhaltigen» Lebensmitteln begonnen zu beschäftigen. Entsprechend habe ich sämtliche Nahrungsmittel mit Gluten oder Glutenverdacht begonnen zu meiden, darunter fallen:

 

  • Alle Arten von Brot
  • Weissbrot (was wir ohnehin kaum verzehrten, eben mal ein Buttergipfel)
  • Ruchbrot (also alle Weizenmehl-Produkte)
  • Keine Vollkorn-Brote

 

hingegen nahm ich nur noch;

 

  • Urdinkel-Brot
  • Roggenbrot
  • und spezielles Glutenfreies Brot im Reformhaus von Hiestand

 

Es sind dadurch massive Besserungen eingetreten, die ich wieder zunichte machte, indem ich einfach wieder die verursachenden Nahrungsmittel verwendete und prompt die Bestätigung der Verschlimmerung feststellen konnte.

 

Die Allergie war also noch immer gültig - ich enthielt mich der fraglichen Lebensmittel, die mich entsprechend einschränkte und ergänzte meine Vitalstoff-Zufuhr noch mit Nachtkerzenöl.

 

Im April des Folgejahres 2012 begann dann ein massive Besserung und absolute Ausheilung der Symptome und ich konnte auch alles wieder essen, was bis heute so geblieben ist.