Schweiz: Bedingungslose Kapitulation                            06.09.2011


Die Koppelung des Schweizer Frankens an den Euro ist eine bedingungslose Kapitulation gegenüber Brüssel. Die Schweizer Nationalbank ist damit zur Planwirtschaft übergegangen und diktiert ab heute einen schwächeren Schweizer Franken. 

 

Die Schweizer Notenbank putscht so gegen das eigene Volk! Juncker & Co. triumphieren.
von Michael Mross



 

Mit dem heutigen Tag ist die Schweiz de facto der Eurozone beigetreten. Die Festlegung des Wechselkurses von minimal 1,20 zum Euro ist nichts anderes als eine Maßnahme, die an finstere Zeiten der Planwirtschaft erinnert. Vermutlich ist die Schweiz zu diesem Schritt gezwungen worden.

 Mit der Koppelung des Schweizer Frankens an den Euro wird de facto eine Währungsunion mit Brüssel vollzogen, die von vielen Schweizern sicherlich nicht gewollt ist. Deshalb handelt es sich ganz eindeutig um einen Putsch der Schweizer Notenbank. Die Politik wurde offenbar gar nicht erst gefragt und die Menschen auch nicht. Das ist eine neue Dimension in der Schweiz – einem Land, das bisher als Musterbeispiel für Basisdemokratie galt.



 

Das Beispiel Schweiz zeigt klar: Nicht die Politik, nicht die Menschen bestimmen das Geschehen, sondern die Geldordnung. Die Notenbank zwingt die Schweiz in die Fänge der Eurozone. Das ist ein geldpolitischer Putsch, welcher einmalig in der Geschichte sein dürfte. Ein Triumph für Juncker& Co.

 Nicht länger kann die Schweiz als „sicherer Hafen“ angesehen werden. Die angeblich unabhängige Notenbank wird nun zum Lakai der EZB. Damit ist der Weg frei für die Enteignung aller Schweizer via Geldpolitik. Wenn die EZB Ramschanleihen kauft, dann zahlen die Schweizer künftig indirekt mit, weil auch ihre Währung verwässert wird – bis zum Untergang. 

Die Maßnahmen der Schweizer Notenbank kommen einer bedingungslosen Kapitulation gleich mit desaströsen Folgen für die Ersparnisse aller Schweizer und jenen, die bisher ihr Vermögen im Schweizer Franken in Sicherheit wähnten. Das ist nun vorbei.

 



Übernacht wurden die Schweizer um 10% ärmer, weil der Schweizer Franken entsprechend abgewertet wurde. Und das ist laut SNB erst der Anfang. Die Notenbank setzt sich für weitere Abwertungen ein. 1,20 war nur das Minimum. Weitere Schritte nach unten werden folgen. 

Eigentlich müsste es zu Massendemonstrationen kommen. Doch die Straßen in Zürich sind ruhig. Wie lange noch? Die Schweizer sind doch gut bewaffnet – immerhin hat jeder ein Gewehr zuhause.

 Das Geschehen in der Schweiz zeigt eindeutig: Keine Währung kann ein sicherer Hafen sein.

 

Das einzige, was bleibt, ist Gold. Seit heute müssen die Schweizer dafür 10% mehr zahlen. Der Aufstieg des Goldes wird daher in Zukunft noch ganz andere Dimensionen annehmen – nämlich dann wenn immer mehr Menschen erkennen, dass es dazu keine Alternative gibt. Der Schweizer Franken jedenfalls könnte schneller Geschichte werden als der Euro. Praktisch ist er seit heute schon  tot!