Zum Nachsehen: Stress und Leid bei der Schlachtung

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Das 3sat Wissenschaftsmagazin Nano widmete sich in einer seiner letzten Sendungen der Schlachtung von Hühnern.

 

Bisher werden Hühner zur Betäubung durch ein elektrisch geladenes Wasserbad gezogen, bevor sie durch rotierende Messer getötet werden. Schweine werden mit Kohlendioxid statt mit Strom betäubt.

 

Prof. Jörg Hartung von der Tierärztlichen Hochschule Hannover berichtet, dass die Schweine während der ersten 15 Sekunden der Betäubung “erhebliche Abwehrreaktionen” zeigen und Stresshormone ausschütten. Dies spricht dafür, dass die Tiere unter Erstickungsangst leiden.

 

Hartung geht davon aus, dass Hühner ähnlich wie Schweine bereits unter der Betäubung leiden.

 

Weitere Qual wartet auf fehlbetäubte oder nicht richtig entblutete Tiere. Schätzungsweise 500.000 Schweine sterben in Deutschland erst beim Abbrühen. 200.000 Rinder durchlaufen den Schlachtvorgang, bei dem sie zerlegt werden, unbetäubt.


Das Video können Sie sich hier ansehen:  www.3sat.de

 

Einen Beitrag zu den Fehlbetäubungen bei der Schlachtung aus den Tagesthemen vom 29.03.10 sehen Sie hier: www.youtube.com

 

Jedes zweite Huhn in Deutschland ist massiv antibiotika-belastet wegen der Massentierhaltung!