Informations-Veranstaltung in Landschlacht

Montag 22. August 2011 19.30 Uhr

Zelgli-Schulhaus "Haslach-Stube"  Landschlacht

Schulstrasse 25

8597 Landschlacht

  wie das funktioniert?

Gegenüber vom SPAR

Informations-Veranstaltung in Kreuzlingen

Montag 29. August 2011 20.00 Uhr

Alters- und Krankenheim Abendfrieden
Tobelstrasse 1
8280 Kreuzlingen

    wie das funktioniert?

Anfahrt: LagePlan

 

Zu Fuss und/oder mit öffentlichen Verkehrsmittel BUS bis zur Haltestelle "Rosenegg" dann ca 5 Min. auf der Bärenstrasse noch 50 Meter nach Westen, links abbiegen in die Alpstrasse und dieser ca 250 Meter folgend gelangen Sie zum Alters- und Krankenheim Abendfrieden.

Eine Alternative für den Dorfladen.  
 
Da der SPAR Supermarkt Landschlacht im November schliesst, ist ein Projekt wie "StadtLandNetz" im Gespräch. Das andernorts seit Jahren erfolgreich eingeführte Versorgungs-Netzwerk soll mit hochwertigen Bio-Produkten auch hier die regionale Bindung zwischen Produzenten und Konsumenten fördern.

 

Diese Vetriebs-Form lässt die umstrittenen Währungs-Differenzen von vorne herein vor der Türe. Da müssten wir uns nicht mit Parallel-Importen oder Währungsdifferenzen herumschlagen. Und unsere Konsumenten gingen nicht ins Ausland einkaufen :-)


Landschlacht. Dass der SPAR Supermarkt schliessen wird, wisse man schon seit einigen Jahren. Danach gibt es im Dorf keinen einzigen Laden mehr, der nächste findet sich in Scherzingen. Für ältere und nicht mehr mobile Einwohner ist das natürlich besonders schlimm. Um die entstehende Lücke mindestens teilweise zu schliessen, soll neben Landschlacht auch in Kreuzlingen in der ersten Phase ein Versorgungs-Netzwerk aufgebaut werden. In der Westschweiz, Bern, Winterthur oder in Zürich gibt es schon mehrere solcher "StadtLandNetze" in Form von Genossenschaften, welche Gemüse und Früchte direkt von den Bauern für Konsumenten bereitstellen.

Abo für ein Jahr
Mitglieder können alle werden, welche die Idee und Ziele der Genossenschaft teilen. «Die Interessenten verpflichten sich für ein einjähriges Abonnement (1 Monats-Probe-Abo ist möglich), welches pro Quartal im Voraus bezahlt wird. Damit ist die Finanzierung gesichert». Man kann dabei zwischen einem kleinen Abo für einen Zwei-Personen-Haushalt oder einem grossen für vier Leute wählen. Ein bis zweimal die Woche werden Früchte und Gemüse von den Produzenten geliefert. «Bei Erfolg kann das Produkte-Angebot später mit Zustimmung der Genossenschater erweitert werden.»


Den Abonnenten werden die Lebensmittel allerdings nicht vor die Haustüre gebracht, sondern können in einem Depot, in einem für das Abpacken und Lagern geeigneten Raum abgeholt werden.
«Dazu werden einige Freiwillige benötigt und ein geeigneter Depot-Standort wird noch gesucht».
Kontakte mit möglichen Vertrags-Lieferanten sind bereits geknüpft, die sehr an dieser Zusammenarbeit interessiert sind. Die Realisation des Unternehmens ist natürlich abhängig vom Interesse einer minimalen Anzahl wirklich interessierter Abonnenten. Bei der schwierig zu beziffernden minimalen Anzahl von Teilnehmern kann man das Projekt starten. Weit wünschenswerter ist natürlich eine stattliche Anzahl wirklicher Abonnenten, sagt der 57jährige Initiator, Claudio Graf aus Landschlacht.

Hohe Qualität wichtig
Als Konkurrenz für bestehende Lädeli auf umliegenden Bauernhöfen sieht er das geplante Netzwerk nicht. «Wir sprechen nicht nur Leute an, die nicht mobil oder älter sind, sondern wollen auch sensibilisieren für gute Bio-Qualität. Der Mensch ist ein lebender Bio-Organismus und braucht bioenergetische Lebensmittel und keine toten und mit Gift gespritzten Nahrungshülsen.» Im weiteren entsteht damit ein Ansporn zur Verbesserung eines steigenden Versorguns- und Qualitäts-Bewusstseins aus und in der Region. Die Umstellung auf Bio-Qualität wird sogar mit Beiträgen unterstützt. «Damit "grenzen" wir uns nicht ab, sondern "heben" uns ab mit einem angemessenen Qualitäts-Angebot», begründet er.

Letzte Aktualisierung: Do, 21. Juli 2011

 

Hier sehen wir einige Fotos von dem informativen Abend, übrigens bei schönesstem Sonnenschein und angenehmer Temperatur.

 

Fotos Holzlabor in Thalheim:

Letzte Aktualisierung: Fr., 15. Juli 2011

 

Besuch im Holzlabor Thalheim Zürichunterland (link zum Holzlabor)

(Thurtalstr. 30, 8478 Thalheim an der Thur)=(Link zur Telsearch-Map)

 

Eine Einladung für ein Beispiel des nachfolgend vorgeschlagenen Projektes liegt bereits vor, zu der ich 3 weitere interessierte Personen mitnehmen darf.

Das ist also eine einmalige Gelegenheit, ein solches realisiertes Projekt gleich anzusehen und sich darüber real ins Bild zu setzen.

 

Das liegt etwas westlich von Frauenfeld/Attikon, Mitfahrgelegenheit mit mir, Abfahrt Landschlacht um Mittwoch, 19.15 Uhr SPAR-Parkplatz.

 

Also sofort bei mir anmelden!

Letzte Aktualisierung: Do, 14. Juli 2011

Neue Ideen

 

Nachdem Grossverteiler (Coop, Migros, SPAR, Volg) kein Interesse zu haben scheinen, sind Ideen gefragt.

 

Eine Idee, die ich entwickelt habe, berücksichtigt die Region, die Bedarfer ohne eigenes Auto, die Anbieter (Bauern) in der Region, der Gedanke an die Notwendigkeit einer autarken (un-abhängig-en) Versorgung.

 

Bei genügend grossem Interesse werde ich ein Treffen organisieren, wo das Projekt vorgestellt wird. Dabei können von Anwesenden natürlich Anregungen gemacht werden, vielleicht ergibt sich auch die Gründung eines Träger-Vereins, damit wir mit dem Vereins-Namen auftreten können und damit entsprechende Glaubwürdigkeit erlangen etc. - aber das muss alles besprochen und abgesegnet werden.

 

Also konkret: was habe ich vor?

Die erste Phase

 

Dazu braucht es Freiwillige, die Aufgaben übernehmen wollen und können. Ich brauche mindestens 7 Freiwillige, die sich bereit erklären, mit einem 2 bis 3 stündigem Einsatz, später (bei mehrmaligen Ausgaben pro Woche, halt mehrmals) Keine Angst, bei 7 ernstgemeinten Freiwilligen, verbleiben bis am Schluss vielleicht noch 3 bis 4...  also

 

...wer sich für dieses Projekt interessiert, wer Zeit aufwenden kann oder  einfach mal Interesse halber, soll sich doch bitte einmal völlig unverbindlich bei mir melden per Mail info_at_cgc.ch* (Betreff: Dorfladen) oder Telefon 071 680 09 30 / 079  358 53 88.

*[diese komische Schreibweise der Mail-Adresse dient nur dem Schutz gegen Spam-Spyder, die ordentliche Mail-Adressen ausfindig machen und dann mit SPAM zumüllen. Wenn du darauf klickst, öffnet sich automatisch dein Mail-Client und setzt die Adresse richtig ein.]

 

Ziel ist: eine regelmässige Versorgung (Lieferung) an einem örtlichen Verteiler-Standort (Garage, Lagerraum oder ähnlich), wo die Abonnenten jeweils ein- bis zweimal die Woche ihre Gemüse/Früchte abholen können. Die Breite des Angebotes muss noch definiert werden, wie weit andere Produkte-Segmente wie Fleisch, Brot, Milchprodukte angeboten werden können. Es versteht sich von selbst, dass nur Produkte bester Qualität, also Bio-Produkte vorzugsweise Demeter-Standard zur Anwendung kommen.

 

Die Aufgaben bestehen darin, die bestellten Lebensmittel bereitzustellen in passenden Gebinden, zu beschildern und am Ausgabe-Tag abzugeben. Kunden, die sich an dieser Einkaufs-Möglichkeit, beteiligen wollen, verpflichten sich zu einem Abo.

 

Möglichkeit für Interessenten ein Probe-Abo zu lösen, sich damit Erfahrungen zu schaffen und dann entscheiden, ob sie mitmachen wollen.

 

Was braucht es noch?

 

Wie erwähnt, brauchen wir für den Anfang einen abschliessbaren Raum von wenigen Quadratmetern, möglichst ebenerdig mit nahem Autoabstellplatz. Strom, also Licht wäre von Vorteil, da die dunklere Jahreszeit wieder naht.

 

Schaut doch mal in eurem Bekanntenkreis in Landschlacht, ob sich so etwas finden  und wenn möglich kostenlos nutzen lässt.

 

...mehr

Zweite Phase des Planes

 

Die zweite Phase, bei erfolgreichem Start und einiger Zeit Erfahrung, kann bei wachsendem Kundenstamm die Erweiterung der Anbieter werden.

 

Bei wachsendem Interesse und sich mehrenden Kunden kann auch über Verbreiterung des Angebots nachgedacht werden.

 

Ebenso kann bei genügend grossem Umsatz und einem entsprechenden Gewinn, eine bezahlte Stelle angesprochen werden, womit sich diese Dienstleistungen auszubauen liessen.

 

Wichtig ist halt immer: sprecht mit vielen Bekannten und Unbekannten im Dorf, versucht zu begeistern und zu animieren mitzumachen. Je mehr Unterstützung wir erhalten, umso schneller wird das Projekt zum Erfolg.

Eine dritte Phase könnte wie folgt aussehen

 

Das CSA-Konzept
Was steckt dahinter?

Bei der Community Supported Agriculture sprechen die Bauern mit den Teilnehmern ab, welche Produkte angebaut werden.

Community Supported Agriculture steht für eine Form der Landwirtschaft, in der Nutzer und Erzeuger eine langfristige Zusammenarbeit eingehen. Die Verbraucher finanzieren im Voraus die laufenden Kosten (einschließlich der Löhne) eines landwirtschaftlichen Betriebes in ihrer Region für das jeweilige Wirtschaftsjahr. Im Gegenzug erhalten sie die dort erzeugten Lebensmittel. So entsteht ein geschlossener Wirtschaftskreislauf, für den Landwirt fallen keine Vermarktungskosten an, kurze Transportwege, der direkte Kontakt zum Erzeuger, die Frische der Ware, aber auch die Transparenz der Anbauweise sind die Vorteile für den Verbraucher.

Die Besonderheit: Bei der Community Supported Agriculture sprechen die Bauern mit den Teilnehmern ab, welche Produkte angebaut werden. Es werden auch keine Einzelpreise für die Waren festgelegt, abhängig von der finanziellen Beteiligung erhält jeder einen Teil der Produkte. Die Nutzer übernehmen jedoch weit mehr Verantwortung, indem sie zum Beispiel tageweise einfache Arbeiten auf dem Hof erledigen.

Im Idealfall ermöglicht das CSA-Konzept den Landwirten – von ökonomischen Zwängen befreit – nachhaltig zu wirtschaften. Die Menschen können wiederum aktiv Einfluss auf die Produktion gesunder Lebensmittel nehmen.

Wie starten?

starte mit einem depot in deinem umfeld – rufe an oder schreibe ein mail.

suche in deiner region ein paar interessierte die mitmachen. dann brauchst du noch ein depot und schon kann es los gehen. ein depot kann etwas einfaches sein:

  • es braucht einmal pro woche für ca. 24H eine freie ecke von 1 – 2 m2
  • eine garage, ein schopf, ein fahrradraum, ein hauseingang, eine freie ecke im treppenhaus, ein gartenhaus, ein büro..
  • ideal ist natürlich ein befreundetes geschäft/ladenlokal im zentrum.
  • an einem bestimmten tag, z.b. freitag ab 12.00h sind die gemüse-taschen im depot und bis am samstag um 12.00H muss alles abgeholt sein..
  • wenn sich mehr als zehn beteiligen, kann man auch etwas kleines mieten
  • in einer garage lassen sich auf einfachen gestellen über 100 taschen deponieren
  • um den start zu erleichten könnten wir euch am anfang beliefern
  • dann helfen wir euch produzenten vor ort zu finden und ein tragfähiges netzwerk aufzubauen


hier ein paar beispiele:

 wer bei den grossverteilern einkauft muss sich bewusst sein, dass global 50% aller lebensmittel vernichtet werden.